Brandenburg will die Zusammenarbeit beim nachhaltigen Planen und Bauen für weitere zwei Jahre fortsetzen. Das Infrastrukturministerium, die Brandenburgische Architektenkammer und die Brandenburgische Ingenieurkammer haben ihre gemeinsame Kooperationsvereinbarung bis zum 31. Dezember 2028 verlängert.
Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von Bauminister Robert Crumbach sowie den Kammerpräsidenten Andreas Rieger und Matthias Krebs beim inzwischen zehnten Brandenburgischen Tag des nachhaltigen Planens und Bauens in Potsdam. Die Kooperation besteht bereits seit 2014 und war 2022 erstmals verlängert worden.
Bestehende Gebäude stärker nutzen
Inhaltlich stand die diesjährige Veranstaltung unter dem Motto „Umbaukultur als Zukunftsstrategie: Bestand nutzen, Ressourcen schonen“.
Diskutiert wurde unter anderem darüber, wie bestehende Gebäude länger genutzt, umgebaut und saniert werden können. Weitere Themen waren zirkuläres Bauen, die Wiederverwendung von Baustoffen sowie modulare und serielle Bauweisen. A
Regelmäßiger Austausch soll fortgesetzt werden
Mit der verlängerten Vereinbarung wollen Ministerium und Kammern ihren regelmäßigen Austausch mit Akteuren aus Planung, Verwaltung, Wissenschaft und Bauwirtschaft fortführen.
Bauminister Robert Crumbach erklärte, dass aus Sicht des Landes Erhalt, Sanierung und Umnutzung vorhandener Gebäude stärker mit dem Neubau zusammengedacht werden sollen. Dabei müssten Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit miteinander verbunden werden.
Auch der jährlich stattfindende Brandenburgische Tag des nachhaltigen Planens und Bauens soll im Rahmen der Kooperation weitergeführt werden. Zusätzlich wollen die Partner weitere Einrichtungen und Verbände aus Baukultur sowie Bau- und Wohnungswirtschaft einbinden.
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