Der Stellenabbau in der Gigafactory in Grünheide von TESLA fällt deutlich stärker aus als ursprünglich angekündigt: Statt der von Tesla-Chef Elon Musk angekündigten zehn Prozent weltweit sind am Standort Grünheide rund 1.700 Arbeitsplätze weggefallen. Werksleiter André Thierig erklärt jetzt die Hintergründe.
Gigafactory Grünheide Stellenabbau übertrifft Konzernziel
Als Elon Musk im April 2024 einen globalen Stellenabbau von zehn Prozent ankündigte, sorgte das auch in Brandenburg für Unruhe. Bei damals rund 12.400 Beschäftigten hätte das rechnerisch etwa 1.240 Stellen betroffen.
Tatsächlich sank die Mitarbeiterzahl jedoch stärker: Von 12.400 Anfang 2024 auf aktuell rund 10.700 Beschäftigte. Das entspricht einem Minus von etwa 1.700 Jobs.
Warum der Gigafactory Grünheide Stellenabbau größer ausfiel
Auf die Entwicklung machte unter anderem das Handelsblatt aufmerksam. Die Schlussfolgerung: Die Fabrik schrumpft.
Hintergrund für die ursprünglichen Kürzungen war die weltweite Flaute auf dem Markt für Elektroautos, die den gesamten Konzern unter Druck setzte.
Werksleitung widerspricht Schrumpfungs-These
Werksleiter André Thierig sieht den Gigafactory Grünheide Stellenabbau deutlich differenzierter. Zwar bestätigt er die Zahlen, betont jedoch:
„Im Vergleich zum Jahr 2024 hat es keinen nennenswerten Stellenabbau bei der Stammbelegschaft gegeben. Ein solcher ist auch nicht geplant.“
Neue Jobs trotz Stellenabbau in Sicht
Parallel zu den gesunkenen Mitarbeiterzahlen sendet Tesla neue Wachstumssignale. Auf dem Werksgelände wirbt die Gigafactory Grünheide aktuell mit Mitarbeiter-Benefits wie kostenlosem Zug- und Bus-Shuttle.
Zudem kündigte Thierig an, dass ab 2027 eigene Batteriezellen produziert werden sollen – ein Bereich, für den zusätzliches Personal benötigt wird.























