Sturm, Starkregen, Hochwasser – Unwetter nehmen spürbar zu. Schäden am Haus oder Betrieb sind da längst keine Ausnahme mehr. Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig zu schützen – sieht auch Daniel Hoffmann von der Feuersozietät Cottbus so.
Unwetter in der Lausitz sind keine Ausnahme mehr
Was früher selten war, passiert heute immer öfter: Sturm reißt Dächer auf, Keller laufen voll und Gegenstände fliegen durch die Luft.
Auch in der Lausitz ist das längst Realität. Viele Schäden entstehen dabei nicht nur durch das Wetter selbst, sondern weil rund ums Haus Dinge nicht gesichert sind.
Lose Dachziegel, Gartenmöbel oder Markisen können bei starkem Wind schnell zur Gefahr werden. Im schlimmsten Fall haftet man sogar für Schäden bei anderen.
Starkregen unterschätzt viele Hausbesitzer
Ein großes Risiko bei Unwetter in der Lausitz ist Starkregen. Viele denken, das betrifft nur Häuser am Fluss. Das stimmt aber nicht.
Wenn innerhalb kurzer Zeit viel Regen fällt, ist die Kanalisation oft überfordert. Das Wasser drückt dann in Keller oder Erdgeschoss.
Wichtig zu wissen: Solche Schäden sind oft nicht automatisch in der normalen Wohngebäudeversicherung enthalten. Dafür braucht man eine Elementarschadenversicherung.
Wann zahlt die Versicherung wirklich?
Viele glauben, jede starke Böe gilt schon als Sturm. Doch für Versicherungen ist das klar geregelt.
Erst ab etwa Windstärke 7 (rund 62 km/h) spricht man offiziell von einem Sturm. Erst dann greifen viele Versicherungen.
Ein weiterer wichtiger Punkt bei Unwetter in der Lausitz: der eigene Versicherungsschutz.
Viele Verträge laufen jahrelang unverändert. Doch Häuser verändern sich. Es wird angebaut, modernisiert oder neue Technik installiert.
Wenn das nicht angepasst wird, kann es im Ernstfall teuer werden. Experten empfehlen deshalb, den Schutz alle ein bis zwei Jahre zu prüfen.
Das gilt nicht nur für private Haushalte, sondern auch für Unternehmen. Gerade bei Betrieben spielen zusätzlich Maschinen, Waren und Betriebsausfälle eine große Rolle.
Was tun nach einem Unwetter?
Wenn das Unwetter in der Lausitz zugeschlagen hat, kommt es auf die richtigen Schritte an.
Wichtig ist:
- Ruhe bewahren
- Schäden dokumentieren (Fotos, Notizen)
- Versicherung schnell informieren
Je besser der Schaden festgehalten wird, desto einfacher läuft später die Regulierung.
Früh warnen lassen und Schäden vermeiden
Moderne Technik kann helfen, sich besser vorzubereiten. Mit Apps wie KATWARN bekommt ihr frühzeitig Hinweise auf Sturm, Starkregen oder Hochwasser.
So bleibt oft noch Zeit, Fenster zu sichern, Autos umzusetzen oder Gegenstände festzumachen.
Vorsorge schützt vor hohen Kosten
Die wichtigste Erkenntnis: Unwetter lassen sich nicht verhindern – aber die Schäden oft schon.
Mit dem richtigen Schutz, etwas Vorbereitung und regelmäßigem Check der eigenen Versicherung könnt ihr viel Ärger und Kosten vermeiden.
Die Feuersozietät in der Sandower Straße in Cottbus bietet genau dafür die passenden Beratungen an.
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