Rund 40 Jugendliche aus Guben und Gubin gehen am 13. und 14. Oktober gemeinsam auf historische Spurensuche. Beim deutsch-polnischen Projekt „GrenzGeschichte(n)“ beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler von beiden Seiten der Neiße mit der Geschichte der Doppelstadt.
Beteiligt sind Jugendliche des Pestalozzi-Gymnasiums Guben, des Lyzeums Gubin und des Berufsschulzentrums Gubin. Der Austausch ist Teil der Projektwoche des Pestalozzi-Gymnasiums.
Schüleraustausch in Guben und Gubin: Doppelstadt wird zum Lernort
An den beiden Projekttagen verlagert sich der Unterricht direkt in die Doppelstadt. Bei Stadtführungen und einer Stadtrallye erkunden die Jugendlichen Guben und Gubin und suchen nach historischen Spuren.
Dabei arbeiten sie auch mit alten Fotografien und Karten, um sich mit der Geschichte der beiden heutigen Grenzstädte auseinanderzusetzen.
Deutsche und polnische Jugendliche arbeiten gemeinsam
Nach der Erkundung geht die Arbeit in deutsch-polnischen Gruppen weiter. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit ausgewählten Themen und bringen dabei ihre unterschiedlichen Perspektiven zusammen.
Zum Abschluss präsentieren sie ihre Ergebnisse vor Vertretern aus Kommunen und Landkreisen.
Das Projekt soll damit nicht nur Geschichte vermitteln, sondern auch Jugendliche beiderseits der Neiße miteinander ins Gespräch bringen.
Förderung über die Euroregion
„GrenzGeschichte(n) – deutsche und polnische Jugendliche erkunden Guben-Gubin“ wird über den Kleinprojektefonds der Euroregion Spree-Neiße-Bober im Rahmen von INTERREG Brandenburg-Polen gefördert.
Am 13. und 14. Oktober wird die Doppelstadt damit für rund 40 junge Menschen selbst zum Ort, an dem sie ihre gemeinsame Geschichte entdecken können.
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