Auch Cottbus reagiert auf die angespannte Wassersituation in der Region. Ab Samstag, 22. August, ist die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern wie Flüssen und Seen im gesamten Stadtgebiet untersagt.
Das Verbot gilt ganztägig und betrifft Wasserentnahmen mit Pumpvorrichtungen. Die Regelung bleibt mindestens bis einschließlich 30. September bestehen.
Wasserentnahmeverbot gilt im gesamten Stadtgebiet
Die Stadt Cottbus hat dazu eine Allgemeinverfügung veröffentlicht. Damit darf Wasser aus Oberflächengewässern künftig nicht mehr mit Pumpen entnommen werden – auch nicht in den Abendstunden oder am frühen Morgen.
Das Verbot gilt im gesamten Stadtgebiet und tritt am 22. August in Kraft.
Die Allgemeinverfügung gilt bis auf Widerruf, mindestens aber bis einschließlich 30. September 2026.
Damit schließt sich Cottbus den Maßnahmen der Landesbehörden und umliegenden Landkreise an. Hintergrund ist die derzeit angespannte Wassersituation in der Region. Weitere Daten zur Entwicklung der Pegelstände und Abflüsse stellt das Land Brandenburg über sein Pegelportal bereit.
Cottbus zieht mit der Region mit
Auch in anderen Teilen der Lausitz und des Spreewalds wurden zuletzt Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern eingeschränkt. Mit dem neuen Verbot gilt nun auch in Cottbus: Wasser aus Flüssen und Seen darf nicht mehr mit Pumpen entnommen werden.
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