Cottbus rückt im September für drei Tage in den bundesweiten Fokus: Vom 13. bis 15. September 2026 treffen sich knapp 200 Fachleute aus Stadtmarketing, Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung zur Deutschen Stadtmarketingbörse. Veranstaltungsort ist der STARTBLOCK B2.
Das Thema passt zur Stadt im Wandel: Unter dem Titel „Künstlich intelligent, natürlich kommunikativ“ geht es darum, wie Städte in Zukunft mit Menschen sprechen, wie KI dabei helfen kann und warum glaubwürdige Kommunikation trotzdem entscheidend bleibt.
Stadtmarketingbörse schaut auf die Zukunft der Städte
Die Stadtmarketingbörse bringt Menschen zusammen, die Innenstädte, Regionen und Stadtmarken weiterentwickeln, 2026 kommt dieses Fachpublikum nach Cottbus. Gastgeber vor Ort ist der Stadtmarketingverband Cottbus e. V., gemeinsam mit Partnern aus Stadt und Region.
Im Mittelpunkt steht nicht nur Technik. Es geht auch um die Frage, wie Städte Vertrauen schaffen, Beteiligung ermöglichen und Veränderung verständlich machen. Genau damit beschäftigt sich Cottbus gerade besonders intensiv: mit dem Strukturwandel, dem Cottbuser Ostsee, neuen Wissenschaftsprojekten und einer Stadt, die sich sichtbar neu sortiert.
Cottbus zeigt mehr als Konferenzräume
Die Tagung beginnt nicht direkt mit Vorträgen, sondern mit Erlebnissen in der Stadt. Am Sonntag, 13. September, können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Cottbus aus verschiedenen Perspektiven kennenlernen. Eine Tour führt zum Cottbuser Ostsee. Dort wird sichtbar, wie aus einem früheren Tagebau ein neuer Landschafts- und Entwicklungsraum entsteht.
Eine weitere Exkursion beschäftigt sich mit der sorbischen/wendischen Kultur und der Zweisprachigkeit in Cottbus. Außerdem ist eine Paddeltour auf der Spree geplant. Auch die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem ist Teil des Programms. Kurz vor dem Start des ersten Studienjahres bekommen die Gäste Einblicke in eines der wichtigsten Zukunftsprojekte der Stadt.
Das Fachprogramm startet am Montag im STARTBLOCK B2. Dort geht es um die Rolle von KI in der Stadtkommunikation. Künstliche Intelligenz kann helfen, Inhalte schneller zu erstellen, Zielgruppen besser zu erreichen und Daten genauer auszuwerten. Gleichzeitig müssen Städte darauf achten, verständlich, ehrlich und nahbar zu bleiben. Die Stadtmarketingbörse verbindet deshalb digitale Werkzeuge mit klassischen Fragen des Stadtmarketings: Wofür steht eine Stadt? Wie erzählt sie ihren Wandel? Und wie gelingt Kommunikation, die nicht nur modern klingt, sondern auch bei den Menschen ankommt?
Zu den angekündigten Referenten gehört unter anderem Filmemacher Florian Arndt. Sein Unternehmen hat den Kampagnenfilm „Cottbus | 100.000“ umgesetzt. Am Montagabend lädt der Stadtmarketingverband zu einem Gastgeberempfang in die Alte Chemiefabrik ein.
Zum Abschluss des Gastgeberprogramms steht am Dienstag ein Vortrag mit starkem Cottbus-Bezug auf dem Plan: „Boomtown Cottbus?! Deutschlands dynamischste Stadt. Europas erstes Net Zero Valley. Wie Strukturwandel sichtbar wird.“
Stadtmarketingbörse bringt neue Netzwerke nach Cottbus
Für Oberbürgermeister Tobias Schick, der zugleich Vorsitzender des Stadtmarketingverbandes Cottbus ist, ist die Veranstaltung eine Möglichkeit, bundesweite Expertise in die Stadt zu holen. Auch der Stadtmarketingverband sieht die Ausrichtung als besondere Chance. Geschäftsstellenleiterin Janine Beuthner verweist auf die Zusammenarbeit mit vielen Partnern und Unterstützern, die das Gastgeberprogramm möglich machen.
Erwartet werden knapp 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland. Das vollständige Programm, weitere Informationen und die Anmeldung für Fachpublikum und Interessierte gibt es online unter stadtoptimisten.de.
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