Fünf Projekte aus der Lausitz sind mit dem Förderpreis 2026 der Stiftung Lausitzer Braunkohle ausgezeichnet worden. Insgesamt wurden 20.000 Euro Preisgeld vergeben. Den ersten Platz und 7.500 Euro erhält die Naturschutzstation „Östliche Oberlausitz“ e.V. für ein Nasslabor am Schloss Niederspree. Außerdem wurden sieben Stipendien vergeben.
Die Auszeichnungen wurden am Mittwoch im Barbarasaal der Cottbuser LEAG-Zentrale übergeben.
20.000 Euro für Lausitzer Projekte
Den ersten Platz belegt die Naturschutzstation „Östliche Oberlausitz“ e.V. mit dem Projekt „Nasslabor – Forschen und Bilden im Gärtnerhaus am Schloss Niederspree“. Kinder und Jugendliche können dort naturwissenschaftliche Experimente durchführen. Das Projekt erhält 7.500 Euro.
Der zweite Platz und 5.000 Euro gehen an das Institut Verfahrenstechnik/Umwelttechnik der TU Dresden. Mit einer mobilen Verfahrenstechnik-Anlage sollen Schülerinnen und Schüler in Workshops Einblicke in Ingenieurwissenschaften und deren Bedeutung im Alltag bekommen.
Mit 3.000 Euro wird der Förderverein des Pädagogischen Zentrums für Natur und Umwelt e.V. in Cottbus ausgezeichnet. Das Projekt beschäftigt sich mit der Vogelwelt der Lausitz und des Spreewaldes. Dabei werden reale Präparate, Vogelstimmen, Lernspiele sowie Bildschirm- und Audiotechnik miteinander verbunden.
Gesundheitscampus und Begegnungsangebot ausgezeichnet
Auf Platz vier landet der Verein zur regionalen Förderung eines Gesundheitscampus in der Lausitz e.V. Das Projekt erhält 2.500 Euro. Vorgesehen sind unter anderem Studienberatung, Workshops, Unterstützung bei Auswahlverfahren für medizinische Studiengänge, Exkursionen sowie der Aufbau eines Weiterbildungsnetzwerkes für Ärzte.
2.000 Euro gehen an den D.I.C.E. Club aus Cottbus. Der Verein bietet in Neu-Schmellwitz ein wöchentliches Spiel- und Sprech-Café für Familien an. Im Mittelpunkt stehen Sprache, Gemeinschaft, Integration und der Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft.
Sonderpreis für Grundschule Laubsdorf
Erstmals wurde außerdem ein Sonderpreis der Bürgerstiftung Cottbus und Region vergeben. Die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung erhält der Schulförderverein der Grundschule Laubsdorf e.V. für das Projekt „Schulgarten macht Schule“.
Dabei geht es sowohl um Gemüseanbau als auch um Bauprojekte. Unter anderem soll ein Materialschuppen zu einem Gerätehaus umgebaut und eine Wand aus Lehm gebaut werden.
Sieben Stipendien über jeweils 6.000 Euro
Bei der Veranstaltung wurden außerdem sieben Stipendiaten vorgestellt.
Fünf Studierende aus den Bereichen Technik, Naturwissenschaften und Informatik erhalten jeweils eine finanzielle Förderung von 6.000 Euro.
Zusätzlich bekommen zwei Studentinnen der Humanmedizin jeweils ein Stipendium über 6.000 Euro. Beide kommen aus Cottbus und haben sich für eine Tätigkeit nach ihrem Studium am Medizinischen Universitätsklinikum Carl Thiem entschieden.
Darüber hinaus unterstützt die Stiftung in diesem Jahr erneut das Mitmachkino der momelino GmbH mit 10.000 Euro. Damit sollen Kinder in zehn Kitas in der Nieder- und Oberlausitz an technische und naturwissenschaftliche Themen herangeführt werden.
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