Im Februar startete der erste große Bauabschnitt mit dem Abriss des ehemaligen Speisesaals und der umfassenden Sanierung von Haus 2 (Grundschulteil). Foto: K. Möbes

Schulen im Amt Burg werden in den Ferien modernisiert

LIVEBLOGDieser Eintrag war Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Donnerstag, 6. August 2026“.Liveblog ansehen

Während die Kinder Sommerferien haben, wird an den Schulen im Amt Burg (Spreewald) kräftig gearbeitet. In Briesen und Burg laufen derzeit Sanierungs- und Renovierungsarbeiten, damit sich die Lernbedingungen zum neuen Schuljahr weiter verbessern.

Besonders umfangreich sind die Arbeiten an der Grund- und Oberschule „Mina Witkoic“ in Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota). Dort laufen mehrere Bauabschnitte, die Unterrichtsräume, Technik, Brandschutz, Dächer und Eingangsbereiche betreffen.

Schulen nutzen Sommerferien für Bauarbeiten

Die Ferienzeit wird im Amt Burg traditionell genutzt, um Arbeiten umzusetzen, die während des laufenden Schulbetriebs nur schwer möglich wären.

In beiden Schulen des Amtes werden derzeit Klassenräume gestrichen. Dazu kommen weitere Unterhaltungsmaßnahmen, technische Verbesserungen und digitale Ausstattung.

Grundschule Mato Kosyk in Briesen bekommt neue Technik

In der Grundschule „Mato Kosyk“ in Briesen/Brjazyna ist in den vergangenen Wochen bereits einiges passiert. Dort wurde unter anderem der Insektenschutz erneuert, Risse im Gebäude wurden saniert und die Deckenleuchten auf LED umgestellt. Außerdem wurden die Ballsportanlage renoviert und der Fallschutz ausgetauscht.

In den Ferien bekommen die Klassenräume außerdem neue Smartboards, damit ziehen moderne digitale Tafeln in die Schule ein.

Große Sanierung an der Mina-Witkoic-Schule in Burg

Deutlich umfangreicher sind die Arbeiten an der Grund- und Oberschule „Mina Witkoic“ in Burg. Dort sind die Bauarbeiten unter anderem an den Gerüsten sichtbar. Im Haus 2, dem Grundschulteil, laufen die Arbeiten bereits seit Februar und wurden im laufenden Schulbetrieb begonnen.

Erneuert werden haustechnische Leitungen von Strom bis Wasser, Fußbodenbeläge und Klassenräume. Außerdem werden Brandschutztüren zum Treppenhaus eingebaut. Auch energetisch wird nachgebessert: Die Fassade und das bereits neu gedeckte Dach werden wärmegedämmt.

An der Burger Schule wird nicht nur saniert, sondern auch umgebaut. Der Grundriss wird angepasst, indem kleinere Klassenräume zu größeren Räumen zusammengelegt werden. Zum Schulhof entsteht außerdem ein neuer Haupteingang.

Auch Haus 1 wird erneuert

Im Haus 1, einem Plattenbau aus DDR-Zeiten, werden alle Klassenräume rechtsseitig des Haupteingangs renoviert.

Auch dort werden Leitungen erneuert, Sicherheitstüren eingebaut und die Beleuchtung auf LED umgestellt. Zusätzlich muss das Flachdach wegen zahlreicher Mängel abgerissen und neu aufgebaut werden. Der neue Dachaufbau soll den energetischen Anforderungen entsprechen. Für die zahlreichen Mauersegler entstehen Ersatz-Nistkästen an der Fassade.

Millioneninvestition in die Lernbedingungen

Der erste Bauabschnitt kostet rund 1,9 Millionen Euro. Für den zweiten Bauabschnitt sind rund 2,3 Millionen Euro veranschlagt. Beide Abschnitte fördert das Land Brandenburg über das Kommunale Infrastrukturprogramm „KIP II – Bildung – Schule“ zu 57,84 Prozent.

Später ist noch ein dritter Bauabschnitt geplant – dazu gehören unter anderem die Sanierung der Toiletten, ein neuer Verwaltungstrakt an Stelle des alten Speiseraumes, weitere Klassenräume, ein Fahrstuhl, barrierefreie WCs, die Außengestaltung und weitere Optimierungen im Eingangsbereich.

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Foto: K. Möbes / Amt Burg

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Autor: Redaktion

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