Die neue Straßenbahnhaltestelle in der Walter-Rathenau-Straße in Cottbus ist fertig. Damit hat die Stadt ein weiteres Projekt für mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr abgeschlossen.
Die Haltestelle wurde am 27. Juli 2026 fertiggestellt und soll den Einstieg in die Straßenbahn für viele Menschen leichter machen – unter anderem für Menschen mit Behinderungen, ältere Fahrgäste, Familien mit Kinderwagen und alle, die im Alltag auf gut erreichbare Haltepunkte angewiesen sind.
Barrierefreiheit wurde von Anfang an mitgedacht
Bei der neuen Haltestelle ging es nicht nur um einen technischen Neubau. Schon früh wurden der Beirat für Menschen mit Behinderungen, die Cottbusverkehr GmbH, die Stadtverwaltung und der Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen eingebunden.
Bereits vor rund einem Jahr fand eine gemeinsame Baubegehung statt. Dabei wurde besprochen, welche Anforderungen eine moderne und barrierefreie Haltestelle erfüllen muss und wie diese praktisch umgesetzt werden können.
Neue Haltestelle mit Leitsystem und Wetterschutz
Nach Abschluss der Bauarbeiten zeigt sich: Die Hinweise aus dem Austausch wurden in die Planung aufgenommen.
Die neue Haltestelle verfügt unter anderem über taktile Leitelemente, visuelle Orientierungshilfen, barrierefreie Ein- und Ausstiegsbereiche, ein Wetterschutzhäuschen und Sitzmöglichkeiten. Damit entspricht der Haltepunkt den geltenden Anforderungen und soll Fahrgästen mehr Sicherheit und Orientierung bieten.
Walter-Rathenau-Straße wird besser erreichbar
Die Haltestelle in der Walter-Rathenau-Straße ist ein weiterer Baustein für einen besser nutzbaren Nahverkehr in Cottbus. Gerade im Alltag entscheidet oft die Gestaltung einer Haltestelle darüber, ob Menschen Bus und Bahn selbstständig nutzen können. Ein ebenerer Einstieg, klare Orientierung und sichere Wartebereiche helfen dabei nicht nur Menschen mit Behinderungen.
Auch Seniorinnen und Senioren, Eltern mit Kinderwagen oder Fahrgäste mit Gepäck profitieren davon.
Zusammenarbeit als Vorbild für weitere Projekte
Die Stadt sieht das Projekt auch als Beispiel dafür, wie Barrierefreiheit gelingen kann. Wenn Betroffene, Fachleute und Verkehrsunternehmen früh miteinander sprechen, entstehen Lösungen, die im Alltag funktionieren. Die Erfahrungen der Menschen, die auf barrierefreie Infrastruktur angewiesen sind, werden so direkt Teil der Planung.
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Foto: Stadt Cottbus/Chóśebuz

























