Tobias Schick und Thomas Berger vor dem Cottbuser Rathaus mit einem Ball in den Händen

Meisterschaftsball 2026 in Cottbus endet

LIVEBLOGDieser Eintrag ist Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Montag, 22. Juni 2026“.Liveblog ansehen

19 Vereine und Initiativen, 96 Engagierte und 185,5 Kilometer: Der Meisterschaftsball 2026 hat in Cottbus/Chóśebuz gezeigt, wie vielfältig das Ehrenamt in der Stadt ist. Zehn Tage lang wurde der Ball von Verein zu Verein weitergegeben. Die Aktion lief vom 11. bis 20. Juni 2026.

Der „Meisterschaftsball 2026 – Ein Ball für das Ehrenamt“ ist damit erfolgreich beendet. Im Mittelpunkt standen Menschen, die sich freiwillig für andere einsetzen. Sie engagieren sich für Kinder, Jugendliche und Senioren. Sie helfen im Katastrophenschutz, in sozialen Projekten oder im Sport. Der Ball wurde dabei zum Symbol für Zusammenhalt und für die vielen Wege, die Ehrenamtliche in Cottbus jeden Tag gehen.

Zehn Tage lang unterwegs durch Cottbus

Der Meisterschaftsball machte in zehn Tagen bei insgesamt 19 Vereinen und Initiativen Station. 96 Engagierte beteiligten sich an der Aktion. Gemeinsam legten sie 185,5 Kilometer zurück. Die Idee dahinter: Ehrenamt soll sichtbar werden. Denn viele Menschen leisten ihren Einsatz oft im Hintergrund. Sie organisieren Angebote, begleiten andere, helfen in schwierigen Situationen oder schaffen Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. Ohne sie würde in Cottbus vieles nicht funktionieren.

Die Aktion brachte unterschiedliche Bereiche zusammen. So wurde deutlich, wie breit das Ehrenamt in Cottbus/Chóśebuz aufgestellt ist. Von der sozialen Hilfe bis zum Sport. Von der Kinderbetreuung bis zur Seniorenarbeit. Von der Nachbarschaftshilfe bis zum Einsatz im Katastrophenschutz.

Diese Vereine und Projekte waren dabei

Zu den Beteiligten gehörten unter anderem die Malteser mit den Projekten „Besuche gegen Einsamkeit“ und Seniorensport. Auch die Ehrenamtsinitiative „Cottbus braucht Dich“ war dabei. Sie engagierte sich gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz, den Johannitern und der Feuerwehr. Weitere Stationen waren der Aktivspielplatz, das Bürgerfest Sachsendorf sowie die Stadtteilmanager von Schmellwitz und Sachsendorf gemeinsam mit dem Bürgerverein Sachsendorf. Ebenfalls beteiligt waren der CSD, der Jugendhilfeverein, das SOS-Kinderdorf, die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Cottbus-Süd und die Fröbel-Kita Sonnenschein.

Auch der Stadtsportbund, der Olympiastützpunkt Brandenburg mit seiner Außenstelle in Cottbus, das Frauenzentrum Cottbus und die Regionalwerkstatt Cottbus machten bei der Aktion mit. Damit stand der Meisterschaftsball nicht nur für sportliche Bewegung. Er wurde zu einer Reise durch das soziale und gesellschaftliche Leben der Stadt.

Oberbürgermeister Tobias Schick bedankt sich

Oberbürgermeister Tobias Schick würdigte das Engagement aller Beteiligten. Die 185,5 Kilometer seien ein Zeichen für die vielen Wege, die Ehrenamtliche täglich für die Gemeinschaft zurücklegen. Er betonte, dass freiwilliges Engagement Cottbus stärker, lebenswerter und solidarischer mache. Gerade deshalb sei die Aktion wichtig gewesen. Sie habe sichtbar gemacht, wie viele Menschen ihre Zeit, Kraft und Ideen für andere einbringen. Das Ehrenamt reicht dabei weit über einzelne Projekte hinaus. Es schafft Begegnungen. Es hilft Menschen, die Unterstützung brauchen. Es bringt Nachbarn zusammen und sorgt dafür, dass Kinder, Jugendliche und Senioren Angebote in ihrer Nähe nutzen können.

Unterstützung vom Fußball-Landesverband Brandenburg

Ein besonderer Dank geht an den Fußball-Landesverband Brandenburg. Er unterstützte die Aktion durch das Sponsoring des Meisterschaftsballs. Der Ball wandert zwar nun nicht mehr täglich durch die Stadt. Die Botschaft bleibt aber: Cottbus lebt vom Mitmachen. Ob im Verein, in der Nachbarschaft, bei Hilfsorganisationen oder sozialen Projekten – ehrenamtliches Engagement macht einen echten Unterschied.

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Autor: Redaktion

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