Die Stadt Cottbus warnt vor dem Eichenprozessionsspinner. In mehreren Bereichen wurden zuletzt befallene Bäume entdeckt. Besonders betroffen sind aktuell Parks, Grünanlagen und weitere Standorte mit Eichenbestand.
Bürger sollen Abstand halten und gekennzeichnete Bereiche keinesfalls betreten.
Eichenprozessionsspinner in Cottbus: Erste Bereiche bereits abgesperrt
Im Eliaspark werden derzeit befallene Bäume markiert und abgesichert. Auch im Spreeauenpark mussten bereits Maßnahmen ergriffen werden.
Weitere Vorkommen im Stadtgebiet können nach Angaben der Stadt nicht ausgeschlossen werden.
Brennhaare können gesundheitliche Beschwerden auslösen
Gefährlich sind vor allem die feinen Brennhaare der Raupen.
Diese können durch den Wind verbreitet werden und bei Menschen unter anderem Hautreizungen, starken Juckreiz, Augenreizungen oder Atemwegsbeschwerden auslösen.
Auch Hunde und andere Tiere können betroffen sein.
Stadt rät zu besonderer Vorsicht
Die Stadtverwaltung empfiehlt:
- Abstand zu befallenen Bäumen halten
- Raupen und Nester nicht berühren
- Kinder fernhalten
- Hunde anleinen
- Absperrungen beachten
- Nester niemals selbst entfernen
Die Beseitigung erfolgt ausschließlich durch spezialisierte Fachfirmen.
Nicht jede Gespinstbildung ist gefährlich
Die Stadt weist außerdem darauf hin, dass derzeit auch viele Gespinstmotten unterwegs sind.
Deren Gespinste sehen zwar ähnlich aus, gelten für Menschen aber als ungefährlich.
Der Eichenprozessionsspinner tritt hingegen fast ausschließlich an Eichen auf und stellt durch seine Brennhaare ein Gesundheitsrisiko dar.
Befall melden
Wer verdächtige Nester oder Raupen an Eichen entdeckt, kann dies der Stadtverwaltung oder über das Mängelmeldesystem Maerker melden.
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