In Kolkwitz entsteht ein bundesweit beachtetes Pilotprojekt: Mit mehr als 521.000 Euro Fördergeld wird der sogenannte ReUse Hub Kolkwitz aufgebaut. Das Besondere: Alte Betonplatten aus DDR-Wohnbauten werden hier wiederverwendet – und schaffen so klimaschonend etwas völlig Neues.
Strukturentwicklung Lausitz bringt Geld für Innovation
Die Förderung stammt aus Mitteln zur Strukturentwicklung Lausitz. Übergeben wurde der symbolische Scheck vom Lausitzbeauftragten Klaus Freytag an Bürgermeister Karsten Schreiber.
Das Projekt zeigt, wie Strukturwandel ganz konkret funktionieren kann: aus Bestehendem Neues schaffen, statt Ressourcen neu zu verbrauchen.
ReUse Hub Kolkwitz: Nachhaltig bauen mit DDR-Platten
Im Mittelpunkt steht der Bau eines neuen Mehrzweckgebäudes an der Jahnstraße. Hier werden erstmals Betonplatten aus DDR-Zeiten wiederverwendet – ein Verfahren, das von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) entwickelt wurde.
Der Clou: Durch die Wiederverwertung wird der Energieverbrauch beim Bau deutlich gesenkt. Gleichzeitig entsteht ein Gebäude mit Modellcharakter für klimafreundliches Bauen.
Treffpunkt für Sport, Kultur und Vereine
Der ReUse Hub soll künftig öffentlich genutzt werden. Geplant sind Angebote für:
- Vereine
- den Ortsbeirat
- Kultur- und Bildungsveranstaltungen
- Sportaktivitäten
Direkt nebenan liegt bereits der Sportplatz des Kolkwitzer Sportvereins 1896 e.V. – ideale Voraussetzungen für einen lebendigen Treffpunkt.
Lausitz als Vorreiter für nachhaltiges Bauen
Mit dem ReUse Hub Kolkwitz setzt die Region ein starkes Zeichen im Strukturwandel. Die Kombination aus Forschung, Förderung und praktischer Umsetzung könnte Vorbild für weitere Projekte werden – auch über die Lausitz hinaus.
Die Botschaft: Nachhaltigkeit und Strukturentwicklung gehen Hand in Hand.
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