Ein Kleinflugzeug liegt nach einem Absturz bei Tätzschwitz zerstört und auf dem Kopf auf einem Feld.

Kleinflugzeug-Absturz bei Tätzschwitz: Pilot kommt mit dem Schrecken davon

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Ein einmotoriges Propeller-Kleinflugzeug ist am Mittwochnachmittag nahe Tätzschwitz auf einem Feld abgestürzt. Der Pilot blieb unverletzt und konnte sich noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte selbst aus dem beschädigten Flugzeug befreien.

Alarm nach Flugunfall bei Tätzschwitz

Mit dem Einsatzstichwort abgestürztes Kleinflugzeug wurden die Feuerwehren der Gemeinde Tätzschwitz sowie die Berufsfeuerwehr Hoyerswerda alarmiert. Mehrere Einsatzkräfte rückten sofort zur gemeldeten Stelle aus, wo sich der Verdacht auf einen Flugunfall bestätigte.

Kleinflugzeug-Absturz bei Tätzschwitz: Bruchlandung auf freiem Feld

Vor Ort zeigte sich das ganze Ausmaß: Das Kleinflugzeug war aus bislang ungeklärter Ursache auf einem Feld niedergegangen und kam abseits befestigter Flächen zum Stillstand. Die Maschine wurde dabei sichtbar beschädigt. Umso größer war die Erleichterung, dass sich der Pilot eigenständig aus dem Wrack befreien konnte.

Pilot wird vor Ort untersucht

Der Rettungsdienst übernahm direkt an der Unfallstelle die medizinische Erstversorgung. Nach einer gründlichen Untersuchung stand fest: Der Mann hatte keine schwerwiegenden Verletzungen erlitten. Ein Transport in ein Krankenhaus war deshalb nicht notwendig.

Fotos: Andre Klimann / Blaulichtreport Lausitz

Feuerwehr sichert die Unfallstelle

Parallel zur Versorgung des Piloten sicherten die Einsatzkräfte die Absturzstelle ab. Dabei kontrollierten sie mögliche Brandgefahren, achteten auf ausgelaufene Betriebsstoffe und überprüften das Flugzeug auf weitere Risiken. So sollte verhindert werden, dass aus dem Kleinflugzeug Absturz Tätzschwitz noch eine größere Gefahrenlage entsteht.

Geplante Landung in Kleinkoschen misslingt

Nach ersten Erkenntnissen wollte der Pilot ursprünglich auf dem Flugplatz Kleinkoschen landen. Warum es nicht zur geplanten Landung kam und das Flugzeug stattdessen auf einem nahegelegenen Feld niederging, ist derzeit noch unklar.

Bundesamt untersucht die Ursache

Die Ermittlungen zur genauen Ursache hat jetzt das Bundesamt für Flugunfalluntersuchung übernommen. In den kommenden Tagen und Wochen soll der Hergang detailliert analysiert werden. Dabei geht es unter anderem um mögliche technische Defekte, menschliche Faktoren oder äußere Einflüsse.

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Autor: Redaktion

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