Die Baustelle Vetschau geht in die finale Phase: Seit dem 7. April läuft der letzte Bauabschnitt auf der L54 – und damit rückt das Ende eines Großprojekts näher.
In der Juri-Gagarin-Straße wird aktuell unter Vollsperrung gebaut. Der rund 200 Meter lange Abschnitt reicht von der Zufahrt zur ehemaligen Trans Tec F&E bis kurz vor den Kreisverkehr am Bahnhof.
Baustelle Vetschau: Finale Arbeiten laufen
Mit dem siebten Bauabschnitt wird die Baustelle Vetschau jetzt komplett abgeschlossen. Im Fokus stehen vor allem die unterirdischen Leitungen:
- Trinkwasser
- Gas
- Strom
- Regenwasserentsorgung
Damit wird ein aufwendiger Austausch beendet, der sich durch alle Bauphasen gezogen hat.
Herausforderung unter der Straße
Die größte Aufgabe bei der Baustelle Vetschau lag bislang unter der Oberfläche. Sämtliche Versorgungsleitungen – teils noch aus DDR-Zeiten – mussten erneuert werden.
Die alte Straße bestand aus Betonplatten, Kopfsteinpflaster und späterem Asphaltüberzug. Ziel ist jetzt eine moderne und dauerhaft stabile Fahrbahn auf insgesamt 1,3 Kilometern.
Umleitungen und Einschränkungen bleiben
Für Autofahrer bedeutet die Baustelle Vetschau weiterhin Einschränkungen:
- Umleitung über Wilhelm-Pieck-Straße, Bahnübergang und Stradower Weg
- Weßlaustraße wird zur Sackgasse
- Kreisverkehr am Bahnhof bleibt befahrbar
- Abfahrt Richtung Cottbus, Lübbenau und A15 gesperrt
Auch am Bahnhof gibt es Änderungen: Wegen Busverkehr gilt dort ein Halteverbot. Fahrgäste sollten aktuelle Infos direkt an den Haltestellen prüfen.
Fertigstellung im August geplant
Der Zeitplan steht: Die Baustelle Vetschau soll Ende August 2026 komplett abgeschlossen sein. Danach wird die L54 wieder vollständig freigegeben.
Das gesamte Projekt kostet rund 8,5 Millionen Euro und wird gemeinsam von Land, Stadt und Wasserverband getragen.
Mehr Lausitz von heute findet ihr jetzt in unserem Tages-Liveticker auf radiocottbus.de – aktuell, kompakt und direkt aus der Region.

























