Flammen im Kiefernwald: Großeinsatz bei Waldbrand im Amt Döbern

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Ein Waldbrand im Amt Döbern hat am Donnerstagabend einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Rund 2.000 Quadratmeter Kiefernwald standen in Flammen – insgesamt 55 Einsatzkräfte waren vor Ort.

Schnelle Alarmierung beim Waldbrand Amt Döbern

Gegen 18:35 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr des Amtes Döbernland alarmiert. Bereits beim Ausrücken aus dem Gerätehaus war am Horizont eine massive Rauchentwicklung zu erkennen. Kurz vor Gosda 2 bestätigte eine dichte schwarze Rauchwolke die dramatische Lage.

Am Einsatzort angekommen, standen die Einsatzkräfte einem offenen Feuer im Wald gegenüber. Der Einsatzleiter reagierte sofort und ließ einen Erstangriff mit vier C-Strahlrohren durchführen.

Schwierige Bedingungen erschweren Löscharbeiten

Die Löscharbeiten beim Waldbrand Amt Döbern gestalteten sich kompliziert. Der trockene Waldboden, bedeckt mit einer dichten Nadelholzschicht, sorgte dafür, dass sich Glutnester tief im Erdreich hielten.

Die Feuerwehr musste teilweise in den Boden eindringen, um versteckte Brandherde zu bekämpfen. Zusätzlich kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz, um letzte Glutstellen aufzuspüren.

Die einsetzende Dunkelheit machte eine aufwendige Ausleuchtung der Einsatzstelle notwendig.

Wasserversorgung als große Herausforderung

Ein weiteres Problem: die schwierige Wasserversorgung in der Region. Deshalb wurde ein Pendelverkehr mit Löschfahrzeugen eingerichtet. Eine spezielle Wasserentnahmestelle versorgte die Einsatzkräfte kontinuierlich.

Unterstützt wurde die Feuerwehr Döbern durch Kräfte aus:

  • Preschen
  • Kölzig
  • Bademäusel
  • Stadt Forst
  • Biomasse Wonneberger

Dritter Brand in nur zwei Tagen

Besonders brisant: Der Waldbrand Amt Döbern ist bereits der dritte Einsatz innerhalb von zwei Tagen.

  • Am Vortag brannte ein Holzpolter samt 500 Quadratmeter Waldfläche
  • Wenige Stunden später folgte ein weiterer Entstehungsbrand

Laut Einsatzleiter steht die Region aktuell kurz vor der höchsten Waldbrandgefahrenstufe.

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Foto: Luca Seidel & Lennart Bryks / Blaulichtreport Lausitz

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Autor: Redaktion

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