In der Lieberoser Heide wird der Waldbrandschutz weiter ausgebaut. Neue Löschbrunnen sollen helfen, Brände schneller zu bekämpfen – besonders in einem der größten Waldgebiete Brandenburgs.
Lieberoser Heide bleibt Waldbrand-Hotspot
Die Lieberoser Heide gehört zu den am stärksten gefährdeten Regionen für Waldbrände in Brandenburg.
In den vergangenen Jahren kam es hier immer wieder zu größeren Bränden. Die Kombination aus trockenen Böden, Kiefernwald und schwer zugänglichem Gelände sorgt für ein hohes Risiko.
Neue Löschbrunnen verbessern Versorgung
Um schneller reagieren zu können, entstehen zusätzliche Löschwasserbrunnen.
Diese Brunnen reichen teils tief ins Erdreich und sichern die Wasserversorgung direkt im Wald. Für die Feuerwehr bedeutet das: kürzere Wege und schnellere Einsätze.
Große Fläche erschwert Einsätze
Die Dimension der Lieberoser Heide bleibt eine der größten Herausforderungen.
Mit rund 330 Quadratkilometern ist das Gebiet riesig. Noch immer fehlen an vielen Stellen geeignete Entnahmepunkte für Löschwasser.
Wege und Munition als Problem
Neben der Wasserversorgung erschweren weitere Faktoren die Einsätze.
Viele Wege in der Lieberoser Heide sind schwer passierbar oder müssen erst ertüchtigt werden. Zusätzlich liegt in Teilen des Gebietes noch alte Munition im Boden, was Einsätze gefährlich macht und verzögert.
Brandenburg investiert in Waldbrandschutz
Das Land investiert kontinuierlich um den Waldbrandschutz zu verbessern.
Neben neuen Brunnen werden auch Wege ausgebaut und zugänglich gemacht. Ziel ist es, die Region langfristig besser vor großen Bränden zu schützen.
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