Was passiert, wenn eine extreme Hitzewelle kurz vor einer großen Veranstaltung eintritt? Genau dieses Szenario hat die Stadt Senftenberg jetzt geprobt. Im Rathaus trainierten Verwaltungsstab und Feuerwehr gemeinsam den Ernstfall.
Im Mittelpunkt der Übung stand eine angenommene mehrtägige Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 41 Grad. Gleichzeitig stand die Stadt im Szenario kurz vor dem Senftenberger Hafenfest – einer der größten Veranstaltungen der Region.
Szenario: Hitzewelle bringt Infrastruktur an ihre Grenzen
In der Übung geriet durch die Hitzewelle die gesamte Infrastruktur unter Druck. Das Szenario sah mehrere parallele Krisenlagen vor.
So drohte unter anderem ein Zusammenbruch des Stromnetzes, während gleichzeitig die Wasserversorgung stark belastet war. Pflegeheime und Krankenhäuser stießen an ihre Kapazitätsgrenzen.
Zusätzlich wurde ein Flächenbrand an der Spremberger Straße simuliert. Gleichzeitig rückten Rettungsdienste immer häufiger zu hitzebedingten Notfällen aus.
Verwaltungsstab trainiert schnelle Entscheidungen
Für den Verwaltungsstab der Stadt Senftenberg ging es vor allem darum, Informationen schnell zu sammeln, zu bewerten und Entscheidungen vorzubereiten.
In einer solchen Lage müssen viele Bereiche der Verwaltung gleichzeitig handeln. Ziel der Übung war es deshalb, die Abläufe zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Stellen zu verbessern.
Kommunikation mit Bürgern wird ebenfalls geübt
Ein wichtiger Teil der Übung war auch die Krisenkommunikation. Dabei wurde trainiert, wie Informationen schnell und verlässlich an Einwohner, Medien und Mitarbeitende der Stadtverwaltung weitergegeben werden.
Gerade bei extremen Wetterlagen wie einer Hitzewelle sei eine transparente Kommunikation entscheidend, um Menschen rechtzeitig zu informieren und auf mögliche Gefahren aufmerksam zu machen.
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