Ertrinken in Brandenburg: 25 Menschen sterben in Gewässern

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Im vergangenen Jahr sind in Brandenburg 25 Menschen durch Ertrinken ums Leben gekommen. Das geht aus aktuellen Zahlen der DLRG hervor. Damit ist die Zahl der tödlichen Badeunfälle zwar leicht gesunken, dennoch bleibt die Gefahr in Gewässern hoch.

Im Jahr zuvor waren noch 30 Menschen ertrunken. Besonders häufig ereigneten sich die tragischen Unfälle in Seen.


Seen bleiben gefährlichste Gewässer

Die meisten Fälle von Ertrinken wurden in Brandenburg in Seen registriert. Gerade in natürlichen Gewässern unterschätzen viele Menschen die Risiken.

Kalte Wassertemperaturen, plötzlich tiefer werdende Bereiche oder körperliche Überforderung können schnell zu lebensgefährlichen Situationen führen.


Männer besonders häufig betroffen

Auffällig ist laut DLRG, dass die große Mehrheit der Opfer Männer waren.

Von den 25 Menschen, die in Brandenburg ertrunken sind, waren 22 Männer und nur drei Frauen.

Diese Entwicklung zeigt sich seit Jahren in der Statistik und hängt häufig mit Risikoverhalten im Wasser zusammen.


Viele Unglücke bereits im Frühjahr

Besonders viele Fälle von Ertrinken wurden im März registriert. Gerade in den ersten warmen Tagen unterschätzen viele Menschen die Gefahr von kaltem Wasser.

Selbst geübte Schwimmer können bei niedrigen Temperaturen schnell Probleme bekommen.

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Autor: Redaktion

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