Bei der Sportlerehrung Spremberg/Grodk gab es am Freitag für rund 80 Sportlerinnen, Sportler, Trainer und Funktionäre eine Ehrung für ihre Leistungen und ihr Engagement. Im Dorfgemeinschaftshaus Haidemühl/Gózdź standen ihre sportlichen Erfolge und ihr ehrenamtlicher Einsatz im Mittelpunkt.
Sportlerehrung Spremberg würdigt Spitzenleistungen
Die Auszeichnungen wurden in drei Kategorien vergeben: erfolgreichste Sportlerinnen und Sportler, sportliche Vielfalt sowie ehrenamtliches Engagement. Zu den geehrten Athleten zählen unter anderem das Judoteam des KSC Asahi. Dieses Team ist sogar in der Bundesliga vertreten. Außerdem wurde die Ironman-Hawaii-Teilnehmerin Denise Kottwitz geehrt. Auch Norwin Grüneich und Zoe Samira Millinger von der SG Einheit im Kanu-Rennsport wurden für ihre erfolgreiche Teilnahme an den Olympic Hope Games ausgezeichnet.
Die Vielfalt des Sports in Spremberg/Grodk zeigte sich ebenfalls deutlich. Aktive und Trainer aus Vereinen wie dem TSV Hertha Hornow, der SG Graustein, dem FSV Spremberg, dem Schwimmverein Spremberg, dem VfL sowie der SG Einheit haben eine Ehrung bekommen.
Ehrenamt als starkes Fundament
In der dritten Kategorie standen die stillen Motoren des Sports im Rampenlicht. Trainerinnen, Trainer und Organisatoren wie Christian Kott, Göran Winter, Phillip Kietzer, Nicole Möbius, Stefan Manteufel, Marita Oldenburg, Ralf Finn, Marcel Diedrich, Kay Sakretz und Mathias Künstler haben für ihren unermüdlichen Einsatz eine Ehrung erhalten.
Frank Kulik, 1. Stellvertretender Bürgermeister, betonte in seiner Ansprache die Bedeutung von Disziplin, Teamgeist und Durchhaltevermögen. Die sportlichen Erfolge seien eine starke Visitenkarte für Spremberg/Grodk auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene.
Millionen für den Sport in Spremberg
Dass der Sport in Spremberg/Grodk einen hohen Stellenwert hat, zeigt auch der Blick auf die Zahlen. Allein 2025 flossen mehr als 575.000 Euro in die Sportförderung. Für den Betrieb und Unterhaltung der Sportstätten sind über 1,3 Millionen Euro aufegbracht worden. Insgesamt investierte die Stadt damit fast zwei Millionen Euro. Und weitere Projekte stehen an: Die neue Schwimmhalle soll im kommenden Jahr öffnen. Finanzierungspunkt: 17 Millionen Euro. Zudem ist ein Kunstrasenplatz für die Fußballer geplant. Die Gesamtkosten liegen bei 3,1 Millionen Euro. Der städtische Eigenanteil beträgt 1,7 Millionen Euro.
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Foto: Gruppenfoto: Abschlussfoto aller Teilnehmer an der Sportlerehrung der Stadt Spremberg/Grodk am Freitagabend. (c) Detlef Bogott

























