Das Lausitzer Seenland steht vor einer historischen Urlaubssaison.
Ab diesem Sommer sind erstmals alle fünf Seen miteinander verbunden und durchgehend befahrbar. Mit der Freigabe der Kanäle beginnt eine neue Phase für den Tourismus in der Lausitz.
Fünf Seen werden zu einem großen Revier
Mit dem Start des Seenverbunds können der Senftenberger See, der Geierswalder See, der Partwitzer See, der Sedlitzer See und der Großräschener See erstmals vollständig miteinander befahren werden. Die Verbindung der Seen war über Jahre geplant und gilt als Meilenstein für das gesamte Lausitzer Seenland.
Die Freigabe der Kanäle ist für den Sommer vorgesehen und soll dem Tourismusgebiet kräftigen Auftrieb geben. Der Tourismusverband Lausitzer Seenland rechnet perspektivisch mit bis zu zwei Millionen Übernachtungen pro Jahr. Aktuell liegt die Region bei rund einer Million. Künftig soll verstärkt in Sachsen, Berlin, Thüringen und Polen für Urlaub im Seenland geworben werden.
Befahrbarkeit wird weiter verbessert
Zum Saisonstart müssen bei Segelbooten noch die Masten umgelegt werden, um die Kanäle zu passieren. Langfristig sind jedoch klappbare Brücken geplant, um den Seenverbund komfortabler und attraktiver zu machen. Dafür will der Tourismusverband auch Unterstützung vom Land einwerben.
Ein weiteres Zukunftsprojekt ist ein Fahrgastschiff, das alle Seen des Verbunds verbinden soll. Das Schiff soll über Fördermittel finanziert werden und das touristische Angebot auf dem Wasser deutlich erweitern.
Ziel: längere Saison und sichere Arbeitsplätze
Neben der besseren Vernetzung der Seen setzt der Verband auf eine Verlängerung der Saison. Neue Angebote sollen dazu beitragen, dass Beschäftigte im Tourismus ganzjährig arbeiten können. Ergänzend sollen teilweise Versorgungsautomaten eingesetzt werden, um den Betrieb auch außerhalb der Hauptsaison abzusichern.
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