Ein Jahr nach dem tödlichen Einsatz ist in Lauchhammer heute ein Gedenkstein für einen im Dienst getöteten Polizisten eingeweiht worden. Kolleginnen und Kollegen, Politik und Polizei haben gemeinsam an den 32-jährigen Beamten erinnert.
Gedenken am Ort des Geschehens
In Lauchhammer wurde an der Bockwitzer Straße der Gedenkstein enthüllt. Er steht genau an dem Ort, an dem der junge Polizist vor einem Jahr bei einem Einsatz ums Leben kam. Die Einweihung wurde von Reden und stillem Gedenken begleitet.
Schweigeminute zum Zeitpunkt des Unglücks
Um 11.24 Uhr wurde eine Schweigeminute abgehalten – exakt zu der Minute, in der sich das tödliche Ereignis vor einem Jahr ereignete. Zeitgleich beteiligten sich auch Polizistinnen und Polizisten in Sachsen an dem Gedenken.
Politische Spitzen vor Ort
An der Gedenkveranstaltung nahmen hochrangige Vertreter aus Brandenburg und Sachsen teil. Unter ihnen Dietmar Woidke und Michael Kretschmer. In Redebeiträgen wurde der Einsatz des Beamten gewürdigt und der Familie gedacht.
Erinnerung an einen tödlichen Einsatz
Der 32-jährige Polizist war bei einem Einsatz gegen Kfz-Kriminalität tödlich verletzt worden. Beim Auslegen eines Nagelgurts wurde er von einem flüchtenden Fahrzeug erfasst und starb noch am Einsatzort. Sein Tod hatte weit über die Region hinaus große Betroffenheit ausgelöst.
Gedenkstein als Zeichen des Zusammenhalts
Der Gedenkstein wurde von einem örtlichen Steinmetz gefertigt. Finanziert wurde er gemeinsam von Brandenburg und Sachsen. Er soll dauerhaft an den getöteten Beamten erinnern und ein sichtbares Zeichen des Respekts für den Polizeidienst sein.
Blick auf das weitere Verfahren
Der Prozess gegen den Angeklagten beginnt in Kürze vor dem Landgericht Cottbus. Dem Mann wird Mord vorgeworfen. Weitere Verhandlungstermine sind bereits angesetzt.
Alle Hintergründe zum Gedenken, zur Einweihung des Gedenksteins und zum weiteren Verlauf hört Ihr im Programm von Radio Cottbus und lest Ihr jederzeit auf radiocottbus.de.

























