Ein Bespielbild für Nanotechnologie

Europäisches Zentrum für kanadischen Hightech-Konzern

LIVEBLOGDieser Eintrag war Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Dienstag, 06. Januar 2026“.Liveblog ansehen

80 Millionen Euro Investition, 151 Patente und ein klares Ziel: Das kanadische Unternehmen Genoptic will sein europäisches Center of Excellence im Lausitz Science Park errichten. Damit könnte Cottbus zum Herzstück für bahnbrechende Nanotechnologien und KI-basierte Energielösungen werden.


Genoptic setzt auf Cottbus als Technologiestandort

Ausschlaggebend für die Standortentscheidung: Forschungsexzellenz, Industriepartnerschaften und Infrastruktur. Die Nähe zur BTU Cottbus-Senftenberg, zu Fraunhofer, DLR, LEAG, Deutsche Bahn, BASF und Rolls-Royce war entscheidend.

Besonders Projekte wie CHESCO bieten ideale Anknüpfungspunkte für den Technologietransfer – z. B. für Genoptics patentierte KI-Steuerungstechnologien im Bereich Energie und Materialien.


Hightech aus Kanada – bald made in Cottbus

Genoptic bringt gleich mehrere Schlüsseltechnologien nach Cottbus:

  • NanoGEN-Chip: Der erste energieeffiziente Nano-Schaltkreis-Chip für Displays mit 91 % Effizienz
  • Hybrid-System: Kombiniert Solar, Batterie, Wechselrichter und KI in einem Gerät
  • Meta-Cap-Zellen: Flexible, leichte Hybrid-Zellen für industrielle Anwendungen
  • KI-Lichtsystem für Vertical Farming: Dreifache Anbaufläche durch gesteuerte Photosynthese

Cottbus wird europäisches Herzstück

Sam Scherwitz, CEO von Genoptic, erklärt:
„Cottbus wird zu unserem europäischen Herzstück für die Kommerzialisierung unserer Technologien.“

Auch BTU-Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Michael Hübner sieht die Chance: „Gerade bei KI-Energiesystemen und Materialwissenschaften sind starke Synergien möglich.“

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Autor: Redaktion

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