Stadt zieht die Reißleine
Die Slawenburg Raddusch steht vor einem Neustart. Die Stadt Vetschau hat dem bisherigen Betreiber fristlos gekündigt. Grund sind mehrere Pflichtverletzungen und ausbleibende Zahlungen. Das hat Bürgermeister Bengt Kanzler am Wochenende bestätigt.
Die Entscheidung kam nicht überraschend. Nach Angaben der Stadt haben sich die Probleme über längere Zeit aufgebaut. Jetzt ist klar: So konnte es nicht weitergehen.
Zahlungsprobleme und Pflichtverletzungen
Nach Informationen aus dem Rathaus ist der Betreiber seinen finanziellen Verpflichtungen gegenüber der Stadt nicht mehr nachgekommen. Pachtzahlungen blieben aus. Zusätzlich wurden vertragliche Pflichten offenbar mehrfach verletzt.
Die Stadt geht inzwischen davon aus, dass die Betreibergesellschaft zahlungsunfähig ist. Deshalb hat Vetschau die Reißleine gezogen und den Pachtvertrag mit sofortiger Wirkung beendet.
Bedeutung fuer Raddusch und die Region
Die Slawenburg Raddusch ist weit ueber Vetschau hinaus bekannt. Sie ist ein Anziehungspunkt fuer Besucher aus der Lausitz und darueber hinaus. Umso groesser ist das Interesse daran, wie es mit dem Standort weitergeht.
Viele verbinden mit der Slawenburg Geschichte, Veranstaltungen und Ausflüge mit der Familie. Entsprechend aufmerksam wird die Entwicklung jetzt verfolgt.
























