Die Lausitz rückt heute in den Fokus des brandenburgischen Kulturministeriums. Staatssekretär Tobias Dünow macht sich auf den Weg durch die Region, um zentrale Orte der Industriekultur und des Strukturwandels zu besuchen. Auf seiner Route stehen gleich mehrere Stationen, die zeigen, wie eng Geschichte, Kultur und Zukunft in der Lausitz miteinander verbunden sind.
Start im Lausitzer Seenland
Erster Halt ist am Stadthafen Senftenberg. Dort trifft Dünow Kathrin Winkler, die Geschäftsführerin des Tourismusverbands Lausitzer Seenland e.V. und des Netzwerks Industriekultur. Das Kulturministerium unterstützt die Arbeit des Netzwerks in diesem Jahr mit 70.000 Euro – ein wichtiger Beitrag, um die Lausitz noch attraktiver für Besucher zu machen.
Zechen- und Badehaus Brieske im Blickpunkt
Weiter geht es ins Zechen- und Badehaus Brieske, ein historisches Industriedenkmal. Hier informiert sich Dünow über die Entwicklung zum Kulturellen Ankerpunkt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Mit der Förderung durch das Ministerium entsteht dort ein neuer musealer Vermittlungsort, an dem die Tradition der Bergarbeiter-Siedlungen lebendig bleibt.
Tourismusangebote in Welzow
Am Mittag besucht der Staatssekretär das Besucherzentrum Exkursio in Welzow. Getragen vom Bergbautourismus-Verein „Stadt Welzow“ e.V., zeigt es die Vielfalt der touristischen Angebote rund um den Tagebau Welzow-Süd, das Lausitzer Seenland und die ENERGIE-Route der Industriekultur.
Gigant der Technik in Lichterfeld
Ein weiteres Highlight ist das Besucherbergwerk F60 in Lichterfeld. Die ehemalige Abraumförderbrücke gilt mit ihren gigantischen Ausmaßen als „liegender Eiffelturm der Lausitz“. Dünow informiert sich vor Ort über neue Projekte, die den Ort noch attraktiver für Touristen machen sollen.
300 Jahre Industriekultur in Lauchhammer
Zum Abschluss der Tour geht es nach Lauchhammer. Dort wird das 300-jährige Jubiläum der Industriekultur gefeiert – ein Datum mit Symbolkraft. Schon 1725 wurde hier der erste Hochofen mit Genehmigung von August dem Starken angeblasen. Heute ist Lauchhammer nicht nur ein traditionsreicher Industriestandort, sondern mit dem Kunstgussmuseum und den Biotürmen auch ein bedeutender Ort der Industriekultur.

























