Über 50 Bewerbungen, viele kreative Köpfe – und eine Stadt, die neugierig macht: Guben geht mit dem Projekt „Probewohnen“ in die zweite Runde. In den kommenden Wochen ziehen neue Gäste in möblierte Wohnungen ein, um Guben als möglichen neuen Lebensmittelpunkt kennenzulernen – und dabei frische Impulse in die Stadt zu bringen.
Menschen aus ganz Deutschland entdecken Guben
Zwischen August und Oktober 2025 bietet das Projekt wieder temporären Wohnraum für Interessierte, die das Leben in einer idyllischen Kleinstadt an der Neiße auf Probe erleben wollen. Möglich macht das die Kooperation der Stadt Guben, der Gubener Wohnungsgesellschaft mbH und der Initiative „Guben tut gut.“
Die Wohnungen stehen im Gästehaus des Pflegefachzentrums in der Karl-Marx-Straße bereit. Die Teilnehmenden bleiben für zwei bis vier Wochen – und bringen vielfältige Perspektiven mit.
Wer zieht ein?
Die Auswahl ist bunt: eine Steinbildhauerin, ein Arzt, eine Fußpflegerin, eine Krankenschwester, ein IT-Spezialist, eine Sozialwissenschaftlerin und mehrere Journalistinnen und Journalisten – viele davon aus Westdeutschland. Sie alle wollen Guben neu erleben – und zum Teil sogar künstlerisch mitgestalten.
Besonderes Highlight ist der offene Alabaster-Workshop der Steinbildhauerin:
- Samstag, 9. August 2025, 11:00–16:00 Uhr
- Sonntag, 10. August 2025, 11:00–16:00 Uhr
Ort und Anmeldung: www.simoneklag.de/kurse/workshop-berlin
Guben als Wohnort – mit Herz
Projektkoordinatorin Anika Franze, selbst ehemalige Probewohnerin, begleitet die Teilnehmenden auch in dieser Runde: „Guben hat mein Herz erobert – und ich freue mich, dieses Gefühl weiterzugeben.“
Bürgermeister Fred Mahro betont: „Das Projekt hat eine inspirierende Wirkung – wir sind gespannt auf die neuen Impulse. Die Ausstellung ‚Zwei Städte, ein Herzschlag: Guben und Gubin‘ zeigt, was daraus entstehen kann.“
Jetzt vormerken
Wer Lust hat, Guben selbst einmal kennenzulernen, kann sich auf www.guben.de informieren – oder am Workshop teilnehmen. Die Stadt lebt von Mitgestaltung und Ideen – genau dafür ist das „Probewohnen“ gemacht.

























