MUL – CT und MHB bündeln Kräfte gegen Ärztemangel

LIVEBLOGDieser Eintrag war Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Mittwoch, 24. Juni 2026“.Liveblog ansehen

Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem und die Medizinische Hochschule Brandenburg wollen künftig enger zusammenarbeiten. Ziel ist es, mehr Ärztinnen und Ärzte in Brandenburg auszubilden und langfristig im Land zu halten. Die neue Kooperationsvereinbarung verbindet Lehre, Forschung, Digitalisierung und Nachwuchsförderung. Beide Einrichtungen wollen damit die medizinische Versorgung in Brandenburg stärken.

Gemeinsame Ausbildung für mehr medizinischen Nachwuchs

Lehrangebote sollen künftig besser aufeinander abgestimmt und Ausbildungsstrukturen gemeinsam genutzt werden. Lehrpraxen und Lehrkrankenhäuser könnten damit Studierenden beider Hochschulen offenstehen.

So sollen angehende Medizinerinnen und Mediziner mehr praktische Erfahrungen direkt in Brandenburg sammeln. Das könnte helfen, sie später auch als Ärztinnen und Ärzte in der Region zu halten.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Allgemeinmedizin. Gerade in ländlichen Regionen bleibt die Suche nach Hausärztinnen und Hausärzten eine große Herausforderung.

Forschung und Versorgung enger verknüpfen

Auch bei der Forschung wollen MUL – CT und MHB künftig enger zusammenarbeiten. Geplant sind gemeinsame Projekte zur Gesundheitsversorgung sowie Förderanträge im Netzwerk Universitätsmedizin.

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse sollen schneller in die Praxis gelangen. Gleichzeitig sollen innovative Versorgungskonzepte für Brandenburg entwickelt werden.

Die Kooperation soll damit nicht nur die Hochschulen stärken, sondern langfristig auch Patientinnen und Patienten im ganzen Land zugutekommen.

Foto: Martin Ender / MUL – CT

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Autor: Redaktion

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