An der Talsperre Spremberg werden bis Ende Februar 2026 mehrere Waldwege und Zufahrten gesperrt. Betroffen sind illegal angelegte Wege im Uferbereich des Naturschutzgebietes. Ziel ist es, die empfindliche Natur zu schützen und gleichzeitig die rechtmäßige Nutzung durch Angler weiterhin zu ermöglichen.
Beliebtes Ausflugsziel unter besonderem Schutz
Die Talsperre Spremberg ist ein beliebtes Ziel für Ausflügler, Angler und Wassersportler aus der gesamten Region. Große Teile der Ufer- und Waldflächen stehen jedoch unter Naturschutz. Gerade diese sensiblen Bereiche müssen besonders geschützt werden.
Illegale Befahrung
In den vergangenen Jahren wurde immer häufiger festgestellt, dass das Schutzgebiet über die erlaubten Flächen hinaus mit Fahrzeugen befahren wird. Teilweise wurden sogar Großzelte, mobile Küchen und Unterkünfte im Naturschutzgebiet aufgebaut. Diese Entwicklung gefährdet den Schutzzweck der Talsperre erheblich.
Um die Situation zu entschärfen, werden illegal errichtete Waldwege und Zufahrten mit Findlingen gesperrt. Die Maßnahme erfolgt im Auftrag des Landesbetriebes Forst Brandenburg und wird mit Fördermitteln des Landkreises Spree-Neiße umgesetzt. Auch das Landesamt für Umwelt Brandenburg hat zugestimmt.

Angeln bleibt weiter möglich
Wichtig für viele in der Region: Die Ausübung der Fischerei bleibt weiterhin erlaubt. Das Befahren von Waldwegen ist jedoch nur mit einer gültigen Waldfahrgenehmigung zulässig, die über das Forstamt Spree-Neiße beantragt werden muss. Alle anderen Besucher müssen die öffentlichen Strandbereiche nutzen.
Naturschutzbehörde setzt auf Rücksicht
Die Untere Naturschutzbehörde erhofft sich durch die Sperrungen eine deutliche Verbesserung der Lage. Um weitere Einschränkungen zu vermeiden, werden alle Freizeitsuchenden dazu aufgerufen, sich rücksichtsvoll zu verhalten. Regelmäßige Kontrollen an der Talsperre sollen den Erfolg der Maßnahmen überprüfen.
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