Ein dichtes Gedränge, viele Gespräche und ein zentrales Thema: Die Zukunft des Handwerks. Beim Neujahrsempfang der Handwerkskammer Cottbus kamen am gestrigen Tag mehr als 300 Gäste auf dem Altmarkt in Cottbus zusammen. Politik, Wirtschaft, Handwerk sowie Vertreter aus Sport, Wissenschaft und Kultur nutzten den Empfang zum Austausch und zum gemeinsamen Blick zurück – und nach vorn.
Rückblick auf 2025: Kein einfaches Jahr
In ihrer Rede beim Neujahresempfang machte Corinna Reifenstein, Präsidentin der Handwerkskammer, deutlich: 2025 war kein rundum gutes Jahr für das Handwerk. Gleichzeitig zeigte sich, dass das Jahresende zumindest stabil verlaufen sei.
Der Empfang diente nicht nur der Bestandsaufnahme, sondern vor allem der Frage: Was braucht das Handwerk 2026? Im Mittelpunkt standen Wünsche und Erwartungen an Politik und Verwaltung, insbesondere mit Blick auf weniger Bürokratie für Betriebe in der Lausitz.
Politische Unsicherheit belastet das Handwerk
Ein weiteres Thema beim Neujahresempfang: die politische Lage in Brandenburg. Eine neue Landesregierung gilt als unausweichlich, doch der Zeitpunkt ist offen. Aus Sicht der Handwerkskammer ist klar: Lange Hängepartien helfen dem Handwerk nicht. Es brauche zügig Klarheit, um Investitionen und Ausbildung langfristig sichern zu können.
Radio Cottbus war beim Neujahrsempfang dabei und hat mit der HWK-Präsidentin über das vergangene Jahr und die Erwartungen an 2026 gesprochen. Mehr Lausitz-News jederzeit auf radiocottbus.de.

























