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Sound der Lausitz: Clara Valerie stellt Clara Werden vor

LIVEBLOGDieser Eintrag ist Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Mittwoch, 12. August 2026“.Liveblog ansehen

In der Radio-Cottbus-Sendung „Sound der Lausitz“ dreht sich alles um Musik aus der Region. Moderatorin Sandra Marcinska hat diesmal wieder Clara Valerie im Studio begrüßt. Die Cottbuser Künstlerin und Lausitz-Botschafterin stellt in der Sendung regelmäßig Musikerinnen und Musiker aus der Lausitz vor. Diesmal ging es um Clara Werden und ihren Song „Und eigentlich“. Außerdem brachte Clara Valerie auch ihren eigenen Titel „Vorbei“ mit.

Clara Werden und das Dazwischen

Der Song „Und eigentlich“ beschäftigt sich mit einem Gefühl, das viele kennen: Man sagt „eigentlich schon“, obwohl es innerlich nicht ganz so klar ist. Für Clara Werden steht das Wort „eigentlich“ genau für diesen Zwischenraum. Nicht richtig Ja, nicht richtig Nein. Eher ein Gefühl dazwischen. Der Song fängt diesen Zustand ein, in dem Menschen funktionieren, aber sich selbst vielleicht nicht mehr richtig spüren. Entstanden ist das Lied bereits vor rund zwölf Jahren. Damals schrieb Klara Werden den Song auf dem Weg zu ihrem damaligen Freund. Inhaltlich geht es um eine Zeit, in der sie im Alltagstrott feststeckte und ihrer eigenen Berufung nicht wirklich folgte.

Aus niedlich wird ernsthafter

Auch musikalisch hat sich „Und eigentlich“ verändert. Ursprünglich war der Song in einem Sechs-Achtel-Takt geschrieben und wirkte dadurch weicher und fast niedlich. In der heutigen Version läuft er im Vier-Viertel-Takt. Dadurch klingt er ernster, cooler und etwas rockiger. Für Clara Werden ist dieser Sound eher untypisch, macht den Song aber besonders spannend.

Clara Valerie erzählt von „Vorbei“

Im zweiten Teil von „Sound der Lausitz“ ging es um Clara Valerie selbst. Sie stellte ihren Song „Vorbei“ vor. Entstanden ist der Titel bei einer Studiofahrt quer durch halb Deutschland nach Frankfurt am Main. Der Regentag im Studio passte laut Clara Valerie perfekt zur Stimmung des Songs. Das Studio war für sie ein besonderer Rückzugsort. Handy aus, Alltag aus, ganz im Moment sein. Genau diese konzentrierte Atmosphäre habe ihr geholfen, sich voll auf den Song einzulassen.

Musikvideo in Cottbus gedreht

Zu „Vorbei“ gibt es auch ein Musikvideo. Gedreht wurde es in Cottbus. Mit dabei sind Schauspielerinnen und Schauspieler aus der Region. Für Clara Valerie zeigt das Video, wie viel kreative Zusammenarbeit in der Lausitz möglich ist. Der Song klingt emotional und authentisch, ist aber nicht eins zu eins autobiografisch. Clara Valerie macht deutlich, dass sie sich auch gern in Geschichten und Situationen anderer Menschen hineinversetzt.

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Autor: Redaktion

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