Das Ballett am Staatstheater Cottbus geht mit mehreren besonderen Projekten in die neue Spielzeit. Unter der Leitung von Stefan Kulhawec und Inma López stehen bekannte Stoffe, eigene Ideen aus dem Ensemble und neue Orte in der Stadt im Mittelpunkt. Dabei geht es nicht nur um klassische Ballettabende – die neue Saison soll zeigen, wie vielseitig Tanz in Cottbus erzählt werden kann.
Romeo, Dracula und Tanz in der Stad
Zum Auftakt wartet direkt ein großes Projekt. Ende September kommt „Romeo und Julia“ auf die Bühne. Dafür arbeiten gleich mehrere Bereiche des Staatstheaters zusammen: Schauspiel, Musiktheater, Tanz und Konzert. Der bekannte Stoff wird damit nicht nur als Ballettabend gedacht, sondern als gemeinsames Theatererlebnis verschiedener Sparten.
Auch der Mythos Dracula wird in der neuen Spielzeit aufgegriffen. Mit „Dracula Dracula Dracula“ steht ein dreiteiliger Ballettabend auf dem Plan. Dabei geht es weniger um eine klassische Nacherzählung, sondern um eine moderne Auseinandersetzung mit der bekannten Figur. Das Stück soll düsterer werden und den Dracula-Stoff tänzerisch neu betrachten.
Mit „The Inhabitants“ geht das Ballett noch einen Schritt weiter. Das Ensemble verlässt die klassische Theaterbühne und sucht neue Orte in Cottbus. Damit soll Tanz sichtbarer in der Stadt werden und näher an Menschen heranrücken, die vielleicht nicht regelmäßig ins Theater gehen.
Ensemble entwickelt eigene Choreografien
Mehr Raum bekommen auch die Tänzerinnen und Tänzer selbst. Im Projekt „Erste Schritte“ entwickeln Mitglieder des Ensembles eigene Choreografien. Sie können dabei eigene Ideen ausprobieren und zeigen, was künstlerisch in ihnen steckt.
Die neue Ballett-Spielzeit am Staatstheater Cottbus wird damit vielseitig. Es gibt große Stoffe, moderne Erzählweisen, eigene Arbeiten aus dem Ensemble und Projekte außerhalb der bekannten Bühne. Für Stefan Kulhawec und Inma López steht dabei nicht allein der große Effekt im Vordergrund, sondern vor allem die Lust am Ausprobieren und Weiterentwickeln.
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