In Cottbus können Kinder in dieser Woche ihre eigene Stadt bauen, regieren und gestalten: Die Kinderstadt läuft noch bis 31. Juli in Sachsendorf.
Dort probieren Kinder aus, wie eine Stadt funktioniert. Sie können Berufe testen, Entscheidungen treffen, ein eigenes kleines Unternehmen gründen oder sogar Bürgermeisterin beziehungsweise Bürgermeister werden.
Kinderstadt macht Ferien zu einem Stadt-Abenteuer
Viele kennen es aus einer bekannten Süßigkeiten-Werbung: Erwachsene sprechen mit Kinderstimmen. In Cottbus läuft es gerade andersherum. Hier bekommen Kinder eine erwachsene Rolle – und dürfen ausprobieren, wie Stadtleben funktioniert.
In der Kinderstadt entstehen Berufe, Ideen, Regeln und kleine Projekte. Manche Kinder wollen zur Polizei, andere gründen ein Geschäft, verkaufen eine besondere Limo oder helfen dabei, das Stadtleben zu organisieren. Dabei müssen die Kinder vorher nicht wissen, was sie machen wollen. Vor Ort können sie schauen, fragen, testen und sich ausprobieren.
Die Kinderstadt ist kein trockener Unterricht, sondern ein Ferienprojekt zum Mitmachen. Kinder lernen spielerisch, wie Arbeit, Zusammenleben, Verantwortung und Entscheidungen zusammenhängen. Wer einen Beruf ausprobiert, merkt schnell: Eine Stadt funktioniert nur, wenn viele unterschiedliche Aufgaben erledigt werden.
Tina Geisler, Sozialarbeiterin im Team Jugend und Familie beim Jugendamt Cottbus, beschreibt das Prinzip als Ausprobieren und Entdecken. Die Kinder können sich orientieren und herausfinden, was ihnen Spaß macht.
Teilnahme ist spontan möglich
Wer mitmachen möchte, kann noch bis 31. Juli vorbeischauen. Die Kinderstadt ist täglich von 10 bis 17 Uhr in der Kantstraße 34b in Cottbus-Sachsendorf geöffnet. Eine Teilnahme ist also auch noch in dieser Woche möglich.
Für die Kinder gibt es in der Kinderstadt ein kostenloses Mittagessen. Trotzdem ist es sinnvoll, zusätzlich etwas für zwischendurch einzupacken. Gerade bei einem ganzen Tag voller Spiel, Bewegung und Ausprobieren brauchen Kinder genug Energie und vor allem ausreichend zu trinken.
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