Ein kleiner Stich kann für andere Menschen lebenswichtig sein: Octapharma Plasma Cottbus feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Seit zwei Jahrzehnten wird am Standort in Cottbus Plasma gespendet, aus dem wichtige Medikamente hergestellt werden. Diese Medikamente helfen unter anderem Menschen mit angeborenen Immundefekten oder Bluterkrankungen. Für viele Betroffene sind sie keine Option, sondern Voraussetzung dafür, überhaupt leben zu können.
Zum Jubiläum kamen in Cottbus Plasmaspenderinnen und Plasmaspender, Vertreter der Stadt sowie die Geschäftsführung von Octapharma Plasma zusammen. Auch Hendrik Köhler von Octapharma Plasma war vor Ort. Für ihn ist die Plasmaspende ein echtes Herzensprojekt, weil damit Menschen geholfen werden kann, die auf Medikamente aus Blutplasma angewiesen sind. Neben der Spende selbst gab es zum Jubiläum auch ein Buffet, Gespräche und besondere Fotomöglichkeiten. Mit dabei waren außerdem Spieler des FC Energie Cottbus sowie Maskottchen Lauzi.
Warum Plasmaspende so wichtig ist
Blutplasma ist der flüssige Bestandteil des Blutes. Daraus können Medikamente hergestellt werden, die für viele Patientinnen und Patienten lebenswichtig sind. Sie werden zum Beispiel bei Immundefekten, bestimmten Blutgerinnungsstörungen oder anderen schweren Erkrankungen gebraucht. Deshalb ist jede geeignete Spende ein wichtiger Beitrag zur medizinischen Versorgung. Gerade regelmäßige Spenderinnen und Spender helfen dabei, dass diese Medikamente zuverlässig verfügbar bleiben.
Zum Jubiläum war auch Thomas Bergner, Dezernent für Gesundheit der Stadt Cottbus, vor Ort. Er würdigte das, was in Cottbus in den vergangenen 20 Jahren im Bereich Plasmaspende aufgebaut wurde. Für die Stadt ist der Standort ein wichtiger Teil der Gesundheitsversorgung und ein Zeichen dafür, wie viele Menschen vor Ort bereit sind, anderen zu helfen.
So läuft es ab
Wer selbst Plasma spenden möchte, kann sich bei Octapharma Plasma in Cottbus melden und einen Termin vereinbaren. Vor der ersten Spende wird zunächst geprüft, ob eine Spende gesundheitlich möglich ist. Dafür werden Blutproben entnommen und die Werte kontrolliert. Erst danach entscheidet sich, ob jemand zur Plasmaspende zugelassen wird.
Ist alles in Ordnung, kann Plasma regelmäßig gespendet werden – in der Regel maximal ein- bis zweimal pro Woche.


























