In Cottbus-Neu-Schmellwitz steht am 13. Mai 2026 eine besondere Protestaktion im Mittelpunkt: Der KitaElternbeirat Cottbus veranstaltet gemeinsam mit der Kita Humi Kids ein Protest-Mandala auf dem Ernst-Mucke-Platz. Die Mitmach-Aktion ist Teil der landesweiten KiTAKOLLAPS-Aktionswoche in Brandenburg.
Protest-Mandala in Neu-Schmellwitz ist der Mittelpunkt der Aktion
Von 9 bis 12 Uhr sind Familien, pädagogische Fachkräfte, weitere Kitas und interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen. Im Zentrum steht ein großes Kreide-Mandala, das die Belastungen und Kipppunkte im Kita-System sichtbar machen soll.
Mit dem Protest-Mandala wollen der KitaElternbeirat Cottbus und die Kita Humi Kids nicht nur Aufmerksamkeit schaffen, sondern auch Menschen ins Gespräch bringen. Die Aktion soll zeigen, wie groß der Druck auf viele Einrichtungen inzwischen ist.
Aktion ist Teil der KiTAKOLLAPS-Aktionswoche
Die Veranstaltung in Cottbus findet im Rahmen der KiTAKOLLAPS-Aktionswoche vom 11. bis 15. Mai 2026 statt. Das landesweite Bündnis macht unter dem Motto „Brandenburg halb drei? Kita vorbei!“ auf Probleme bei Kitaqualität, Personalausstattung und Finanzierung aufmerksam.
Kritik gibt es vor allem daran, dass das Land Brandenburg seit dem 1. Januar 2026 Kitas nur noch für acht Stunden tägliche Betreuung finanziert. Das setzt viele Einrichtungen zusätzlich unter Druck, obwohl zahlreiche Kinder einen höheren Betreuungsumfang haben.
Kitas setzen in der Aktionswoche auf unterschiedliche Formen des Protests
Wichtig ist: Die Mandala-Aktion in Neu-Schmellwitz ist nicht die einzige Form des Protests. Auch andere Kitas in Cottbus, in der Lausitz und im übrigen Brandenburg beteiligen sich an den Aktionstagen.
Manche Einrichtungen schließen an einzelnen Tagen symbolisch bereits nach acht Stunden, andere organisieren eigene Aktionen oder Gesprächsformate mit Eltern. Informationen zu weiteren Aktionen gibt es auf der KiTAKOLLAPS-Seite.
Redebeiträge und Austausch sind ebenfalls geplant
Neben dem Protest-Mandala sind auch Redebeiträge vorgesehen. Dabei sollen Kita-Leitungen, Kita-Träger und Elternvertreter erklären, wo die Probleme im System liegen und warum aus ihrer Sicht dringend gehandelt werden muss.
Die Aktion soll deshalb nicht nur Aufmerksamkeit schaffen, sondern auch Informieren, Austausch ermöglichen und Menschen ins Gespräch bringen.

































