Beim Neu- und Erweiterungsbau der Berufsorientierenden Oberschule in Spremberg steht der Rohbau. Die Stadt hat am 3. November Richtfest gefeiert. Das Projekt liegt nach Angaben der Stadt weiterhin im Zeit- und Kostenplan. Die Stadt investiert insgesamt 33,6 Millionen Euro in den Schulstandort an der Wirthstraße. Die Bauarbeiten laufen seit März 2026.
Innenausbau soll Anfang 2027 starten
Nach der Grundsteinlegung im Juni haben die Bauunternehmen in den vergangenen Monaten den Rohbau errichtet und den Fernwärmeanschluss hergestellt. Bis Ende dieses Jahres soll das Gebäude so weit geschlossen sein, dass anschließend der Innenausbau beginnen kann. Die Fertigstellung des Neu- und Erweiterungsbaus plant die Stadt für das Frühjahr 2028.
Neue Sporthalle, Mensa und Fachräume
Direkt neben dem denkmalgeschützten Klinkerbau entsteht ein quadratischer Neubau mit bis zu drei Geschossen. Darin plant die Stadt unter anderem eine Dreifeld-Sporthalle, verschiedene Fachräume und eine Mensa. Das Kernstück bildet ein überdachtes Atrium. Der Innenhof verbindet die einzelnen Räume miteinander und soll Schülerinnen und Schülern gleichzeitig als Aufenthaltsbereich dienen.
Der bestehende denkmalgeschützte Schulbau bleibt während der Arbeiten weiter in Nutzung.
Gesamtprojekt läuft bis 2029
Mit dem Schulneubau endet das Projekt noch nicht. Nach der geplanten Fertigstellung 2028 folgen weitere Arbeiten an den Außenanlagen. Außerdem will die Stadt die bisherige Turnhalle zu einem Stadthaus umbauen. Diese Arbeiten sollen bis Dezember 2029 abgeschlossen sein.
Nach Angaben der Stadt liegen alle bislang vergebenen Leistungen innerhalb des vorgesehenen Budgets von 33,6 Millionen Euro.
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