Spree-Neiße-Landrat Martin Heusler hat erstmals einen Arbeitsbesuch im Amt Döbern-Land absolviert. Gemeinsam mit Amtsdirektorin Manuela Mahnke sprach er am 14. Oktober über die finanzielle Lage der Gemeinden, weniger Bürokratie und eine engere Zusammenarbeit der Verwaltungen. Auch regionale Unternehmen brachten ihre aktuellen Herausforderungen zur Sprache.
Gemeinden sprechen über angespannte Finanzen
Zum Auftakt tauschten sich Kreis- und Amtsverwaltung über die Situation der Gemeinden im Amt Döbern-Land aus. Dabei standen vor allem die angespannte finanzielle Lage, eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen und Möglichkeiten zum Bürokratieabbau im Mittelpunkt. Als Beispiel für eine einfachere Verwaltung nannten die Beteiligten das Serviceportal des Landkreises Spree-Neiße.
Landrat besucht Schule in Döbern
Anschließend besuchten Heusler und Mahnke die Praxisorientierte Grund- und Oberschule „Germanus Theiss“ in Döbern. Dort informierten sie sich über die Situation der Schule und legten einen besonderen Schwerpunkt auf den Unterrichtsbereich Wirtschaft, Arbeit und Technik. Auch der Aussichtsturm am Felixsee gehörte zum Programm. Vor Ort sprachen die Beteiligten über notwendige Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten.
Cristalica und Agrargenossenschaft sprechen über ihre Herausforderungen
Am Nachmittag besuchte die Delegation zwei Unternehmen aus dem Amt. Bei der Cristalica GmbH in Döbern tauschten sich Landrat und Amtsdirektion mit Geschäftsführerin Laura Tigan aus. Anschließend ging es zur Agrargenossenschaft Gahry e.G., wo Bernd Schäfer und Emmeli Ritter die Situation des Unternehmens schilderten.
Beide Betriebe nannten unter anderem steigende Energiekosten und den wachsenden Fachkräftebedarf als Herausforderungen für Industrie und Landwirtschaft in der Region.
Bürgersprechstunde zum Abschluss
Zum Ende seines ersten Arbeitsbesuchs im Amt Döbern-Land stellte sich Martin Heusler auch den Fragen der Einwohner. Eine Bürgersprechstunde sowie ein Gespräch mit den Ortsvorstehern und den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern rundeten den Termin ab. Mit dem Besuch wollte der Landkreis die aktuellen Themen direkt vor Ort aufnehmen und den Austausch zwischen Kreis, Amt, Kommunen und Unternehmen stärken.
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