Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz stellt das um 1836 entstandene Werk „Mönch in der Felsengrotte“ von Carl Blechen vor

Branitz feiert Carl Blechen mit neuem Meisterwerk

LIVEBLOGDieser Eintrag ist Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Mittwoch, 29. Juli 2026“.Liveblog ansehen

Zum 228. Geburtstag von Carl Blechen lädt Branitz am Donnerstag, 30. Juli 2026, zu einem besonderen Kunstabend ein. Im Mittelpunkt steht ein neu erworbenes Ölgemälde des in Cottbus geborenen Landschaftsmalers: „Mönch in der Felsengrotte“.

Das Werk entstand um 1836 und gilt für die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz als außergewöhnlicher Zugang zu Blechens spätem Schaffen.

Blechen kehrt mit neuem Werk nach Cottbus zurück

Mit „Mönch in der Felsengrotte“ wächst die Carl-Blechen-Sammlung in Branitz um ein besonderes Werk.

Das Gemälde stammt aus Privatbesitz und konnte mit Unterstützung des Landes Brandenburg, der Stadt Cottbus sowie Eigenmitteln der Stiftung erworben werden. Die Sammlung der Stadt Cottbus befindet sich seit 2025 im Eigentum der Stiftung.

Für Branitz ist der Ankauf mehr als nur eine Erweiterung. Das Bild zeigt Blechen in einer späten Schaffensphase, in der sein Werk zwischen genauer Beobachtung, künstlerischer Offenheit und dem Fragmentarischen steht. Deshalb wird das Gemälde nun auch als eine Art „letzter Blechen“ präsentiert.

Besucherinnen und Besucher können das neue Werk im Zusammenhang mit der bestehenden Sammlung erleben.

In Branitz werden fast 90 Arbeiten von Carl Blechen gezeigt. Mit dem neu erworbenen Gemälde bekommt die Sammlung einen weiteren wichtigen Baustein.

Neue Ausstellung zu Hugo Paul Harrer

Der Festabend beginnt um 18 Uhr im Besucherzentrum von Schloss Branitz. Dann eröffnet im Chamois-Zimmer eine Kabinettausstellung über Hugo Paul Harrer. Sein Nachlass ist eng mit der Carl-Blechen-Sammlung verbunden.

Harrers Witwe Franziska heiratete später den Cottbuser Oberbürgermeister Paul Werner. Über ihn gelangte eine mehr als 200 Arbeiten umfassende Sammlung schließlich an die Stadt Cottbus.

Die Ausstellung stellt die Italienbilder von Blechen und Harrer gegenüber. Es geht um Landschaft, Licht, Architektur und darum, wie unterschiedlich Künstler im 19. Jahrhundert auf Italien geblickt haben.

Zeitgenössische Kunst im Schloss

Auch im Frühstückszimmer des Schlosses gibt es ab dem 30. Juli Neues zu sehen.

Die Künstlerinnen Mona Höke und Kathrin Karras zeigen großformatige Gemeinschaftsarbeiten, in denen Fotografie und Malerei miteinander verbunden werden. Ihre Arbeiten greifen Themen auf, die auch mit Fürst Pückler verbunden sind: Reisen, Weltoffenheit, Grenzen, Heimat und die Sehnsucht nach Freiheit. Damit trifft zeitgenössische Kunst auf einen der persönlichsten Räume im Schloss.

Nach den Ausstellungseröffnungen bleibt das Schloss ab 19 Uhr bis 21:30 Uhr geöffnet. So können Gäste das neue Blechen-Gemälde, die Kabinettausstellung und die zeitgenössische Kunst auch in den Abendstunden erleben. Parallel dazu lädt die Stiftung auf der Schlossterrasse zur Blechen-Party ein.

Die neuen Ausstellungen sind anschließend regulär vom 31. Juli bis 1. November 2026 zu sehen.

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Autor: Redaktion

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