Die Lausitz-Klinik Forst hat seit dem 1. April einen neuen Mehrheitseigentümer: Das Diakonissenhaus Teltow hat die Mehrheitsanteile übernommen. 49 Prozent bleiben weiterhin im Besitz der Stadt Forst. Für Patienten soll sich durch den Eigentümerwechsel nichts ändern.
Eigentümerwechsel Lausitz-Klinik Forst: Das ändert sich jetzt
Seit 2014 war das Klinikum Ernst von Bergmann Mehrheitseigentümer der Lausitz-Klinik. Nun wurden die Anteile an die Stiftung Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin verkauft. Hintergrund ist ein notwendiger Sanierungskurs des Potsdamer Klinikums.
Laut Mitteilung soll der Eigentümerwechsel Lausitz-Klinik Forst keine Auswirkungen auf das medizinische Angebot haben. Das Krankenhaus bleibt ein Klinikum der Grundversorgung mit rund 200 Betten und zentraler Notaufnahme.
Schwerpunkte des Hauses sind unter anderem:
- Geriatrie
- Innere Medizin
- Ambulante Operationen
Zudem arbeitet die Klinik weiterhin mit der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem in Cottbus zusammen, unter anderem in den Bereichen Urologie, Schlaganfallversorgung und Wirbelsäulenchirurgie.
Zusammenarbeit mit Klinik in Guben wird wichtiger
Das Diakonissenhaus Teltow ist bereits Träger des Krankenhauses Naëmi Wilke in Guben. Beide Kliniken arbeiten schon länger zusammen und haben ihre Kooperation im Zuge der Krankenhausreform weiter ausgebaut.
Die Standorte sollen sich künftig stärker ergänzen statt konkurrieren, da beide Häuser unterschiedliche medizinische Spezialisierungen haben.
Für Patienten in der Region bedeutet der Eigentümerwechsel Lausitz-Klinik Forst nach aktuellem Stand vor allem eines: Die medizinische Versorgung bleibt bestehen, gleichzeitig sollen die Standorte enger zusammenarbeiten.
Mehr Lausitz-News findet ihr jederzeit auf radiocottbus.de oder hörst du bei Radio Cottbus im Programm.
























