Am 28. März 2026 feiert das Schauspiel am Staatstheater Cottbus die Uraufführung von DIE KRANKSCHREIBUNG auf der Kammerbühne. Das neue Stück des Autor*innenduos Sokola//Spreter ist inspiriert von Heinrich von Kleists Fragment „Robert Guiskard“ und bildet zugleich einen Vorläufer für das Kleist-Jahr 2027 zum 250. Geburtstag des Dichters.
DIE KRANKSCHREIBUNG Staatstheater Cottbus: Zwischen Kleist und Dystopie
Im Mittelpunkt der Inszenierung steht ein Herrscher, der mit seinem Gefolge vor den Toren einer namenlosen Stadt lagert. Doch im Lager breitet sich eine unbekannte Krankheit aus, die Lage verschlechtert sich, die Menschen werden unruhig. Ihr Anführer, einst stark und charismatisch, ist inzwischen kraftlos und gezeichnet. Trotzdem hält sein Volk an ihm fest – an seiner Idee, an seinem Versprechen von Unsterblichkeit.
Um seine Macht und seinen Mythos zu retten, trifft der Herrscher eine drastische Entscheidung: Er steckt sich absichtlich mit der Krankheit an, um seine angebliche Unsterblichkeit zu beweisen.
Kleist-Fragment neu gedacht
Heinrich von Kleist begann bereits 1803 mit der Arbeit an „Robert Guiskard“, veröffentlichte jedoch nur Fragmente. Das Autor*innenduo Sokola//Spreter greift diese Vorlage auf und entwickelt die Geschichte weiter – gemeinsam mit dem Ensemble des Staatstheater Cottbus.
Regie führt Aram Tafreshian, für den es bereits die dritte Regiearbeit am Staatstheater Cottbus ist.
Termine und Karten
Premiere:
28. März 2026, 19.30 Uhr, Kammerbühne
Weitere Vorstellungen:
02. April 2026, 19.30 Uhr
05. April 2026, 19.00 Uhr
16. April 2026, 19.30 Uhr
02. Mai 2026, 19.30 Uhr
22. Mai 2026, 19.30 Uhr
06. Juni 2026, 19.30 Uhr
Karten gibt es im Besucherservice im Großen Haus, an der Abendkasse sowie online über die Webseite des Staatstheater Cottbus.
Foto: Die Krankschreibung © Bernd Schönberger.jpg

























