Die Newcastle-Krankheit hat den Geflügelbetrieb in Bestensee nun vollständig getroffen. Nach aktuellen Angaben musste auch der letzte Stall aufgegeben werden. Die Tötung der Tiere wurde angeordnet.
Newcastle-Krankheit in Bestensee: Gesamter Bestand betroffen
Die vergangenen Wochen haben die Lage im Landkreis Dahme-Spreewald dramatisch verschärft. Der komplette Geflügelbestand des Betriebes in Bestensee ist inzwischen von der Newcastle-Krankheit betroffen. Insgesamt mussten bereits 1,36 Millionen Tiere in Bestensee und Zeesen getötet werden.
Auch vier Kleinstierhalter in Bestensee, Zeesen und Mittenwalde sind betroffen.
Die Behörden arbeiten seit mehr als drei Wochen im Dauereinsatz, um die Situation unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Restriktionszonen und Stallpflicht für die tiere
Um die Ausbreitung der Newcastle-Krankheit in Bestensee einzudämmen, gelten weiterhin strenge Maßnahmen. In der Schutz- und Überwachungszone gilt:
- Stallpflicht für Geflügel
- Verbringungsverbot für Vögel, Fleisch, Eier und Bruteier
- Verbot von Geflügelmärkten, Messen und Tierschauen
Erst wenn alle Geflügelbestände in der Schutzzone vollständig kontrolliert wurden, können die Restriktionsgebiete wieder aufgehoben werden.
Weitere maßnahmen
Die Straße „Unter den Eichen“ in Bestensee bleibt weiterhin gesperrt. Fußgänger, Radfahrer, Reiter und Hundebesitzer werden dringend gebeten, den Bereich nicht zu betreten, um die Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten.
Geflügelhalter in der Region werden außerdem aufgefordert, ihre Tiere genau zu beobachten und bei Symptomen sofort das Veterinäramt zu informieren. Nur durch konsequente Kontrollen und Einhaltung der Hygienevorschriften kann die Ausbreitung der Newcastle-Krankheit in Bestensee gestoppt werden.
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