Fördergelder

115 Millionen Euro für Strukturentwicklung in der Lausitz

LIVEBLOGDieser Eintrag war Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Donnerstag, 12. März 2026“.Liveblog ansehen

Die Strukturentwicklung Lausitz bekommt weiteren Rückenwind: Die Landesregierung hat drei neue Projekte mit einer Gesamtinvestitionssumme von fast 115 Millionen Euro bestätigt. Damit können wichtige Vorhaben in den Bereichen Gesundheit, Forschung und Rettungswesen weiter vorangebracht werden.

Strukturentwicklung Lausitz geht in nächste Phase

Die Entscheidung fiel in der Interministeriellen Arbeitsgruppe (IMAG) zur Strukturentwicklung Lausitz. Damit steigt die Zahl der bestätigten Strukturstärkungsprojekte seit Beginn des Strukturwandels auf 93 Vorhaben.

Die Chefin der Staatskanzlei, Kathrin Schneider, spricht von einem entscheidenden Moment: Die aktuelle Sitzung läute den Endspurt der ersten Förderperiode im Lausitzer Strukturwandel ein. Seit 2020 werden bereits jegliche Projekte unterstützt.

Digitales Fundament Lausitz II für Medizinische Universität

Ein zentrales Vorhaben ist die zweite Phase des Projekts „Digitales Fundament Lausitz“. Ziel ist es, die Medizinische Universität Lausitz – Carl-Thiem als Modellstandort für digitale Medizin zu etablieren.

Geplant ist eine umfassende digitale Infrastruktur, die klinische Versorgung, Verwaltung und Forschung miteinander vernetzt. Dadurch soll eine moderne Plattform entstehen, die medizinische Prozesse effizient und digital zusammenführt.

Einzigartiges Spezialfahrzeug für Patiententransporte

Auch der Rettungsdienst in der Region soll profitieren. Die Stadt Cottbus plant die Anschaffung eines Spezialfahrzeugs für den Transport intensivpflichtiger oder stark übergewichtiger Patientinnen und Patienten.

Das Fahrzeug soll emissionsfrei betrieben werden und wäre in dieser Form einzigartig im Land Brandenburg.

Carbon Lab Factory Lausitz entsteht in Guben

Ein weiteres Großprojekt ist die Carbon Lab Factory Lausitz. Sie soll in der Europastadt Guben entstehen.

Dort wird eine Forschungsinfrastruktur aufgebaut, in der Carbonfasern entwickelt, produziert und weiterverarbeitet werden. Die besonders leichten Materialien werden in vielen Industriebereichen benötigt.

An dem Projekt beteiligt sind das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung sowie die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg.

Die bestätigten Projekte können nun in die nächste Phase gehen und Förderanträge bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg stellen.

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Autor: Redaktion

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