Regina Grüneberg als Chefin der IG BAU für Cottbus wiedergewählt

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Die IG BAU für Cottbus setzt weiter auf Kontinuität: Regina Grüneberg bleibt für vier weitere Jahre Vorsitzende des Bezirksverbands Südbrandenburg. Die 67-Jährige wurde in ihrem Amt bestätigt und vertritt damit weiterhin die Interessen von Bauarbeitern, Reinigungskräften sowie Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft in der Region.

IG BAU für Cottbus setzt auf Erfahrung

Mit der Wiederwahl von Regina Grüneberg bleibt eine erfahrene Gewerkschafterin an der Spitze der IG BAU für Cottbus. Die gelernte Bautechnikerin hat fast 30 Jahre in ihrem Beruf gearbeitet und kennt die Herausforderungen auf dem Bau aus eigener Praxis.

In Cottbus arbeiten nach Angaben der Arbeitsagentur rund 920 Menschen im Bauhauptgewerbe sowie etwa 1.170 in der Gebäudereinigung. Für sie ist die IG BAU zentrale Ansprechpartnerin, wenn es um faire Löhne, sichere Arbeitsbedingungen und Mitbestimmung im Betrieb geht.

Grüneberg macht deutlich: Gute Arbeitsbedingungen entstehen nicht von allein. Gerade in unsicheren Zeiten komme es darauf an, dass Beschäftigte zusammenhalten und ihre Interessen geschlossen vertreten.

Klare Forderungen der IG BAU für Cottbus

Die IG BAU für Cottbus will sich auch künftig aktiv in politische Debatten einbringen. Viele Entscheidungen der Bundesregierung hätten direkte Auswirkungen auf Südbrandenburg. Ein Schwerpunkt ist dabei der Wohnungsbau. Grüneberg fordert mehr Unterstützung vom Bund, um bezahlbare Wohnungen und zusätzliche Sozialwohnungen in der Region zu schaffen.

Ein weiteres zentrales Thema bleibt die Tarifbindung. Nach Ansicht der Bezirksvorsitzenden sollte der Tariflohn endlich zum Regelfall werden. Davon würden auch viele Beschäftigte in Südbrandenburg unmittelbar profitieren.

Deutliches Stoppschild bei sozialen Einschnitten

Kritisch äußert sich die wiedergewählte Vorsitzende zu möglichen Kürzungen bei Arbeitnehmerrechten. Forderungen nach Einschränkungen bei der Lohnfortzahlung, einer Abschaffung des 8-Stunden-Tages oder einer weiteren Anhebung des Renteneintrittsalters lehnt sie klar ab.

Gerade in körperlich anspruchsvollen Berufen wie dem Bau oder im Handwerk sei für viele Beschäftigte eine Rente mit 65, 66 oder 67 Jahren bereits heute kaum erreichbar. Statt sozialer Einschnitte fordert die IG BAU für Cottbus tragfähige Reformen und eine sichere, gerechte Altersversorgung.

Für Grüneberg steht fest: Die IG BAU für Cottbus bleibt auch in den kommenden Jahren eine starke Stimme für die Beschäftigten in der Region.

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Autor: Redaktion

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