Die Entscheidung ist gefallen – die Bäume wurden gefällt. Nachdem die Stadtverordneten in Senftenberg im November 2025 ein Machtwort gesprochen und sowohl der Fällung als auch der Nachpflanzung zugestimmt haben, sind die 25 umstrittenen Bäume des letzten Bauabschnitts nun entfernt worden. Die Arbeiten in der Briesker Ringstraße haben gestern begonnen.
Briesker Krimlinden: Stadt setzt Beschluss konsequent um
Mit der aktuellen Maßnahme reagiert die Stadt auf den Zustand der hundertjährigen Linden. Ziel ist es, den geschlossenen Alleencharakter der Ringstraße zu bewahren und das historische Gesamtbild der Gartenstadt Marga langfristig zu sichern.
Die Gartenstadt gilt als älteste ihrer Art in Deutschland und steht unter besonderem Schutz. Deshalb spielt auch der Denkmalschutz eine zentrale Rolle bei der Umsetzung.
Die 25 Bäume gehören zum letzten Bauabschnitt. Bis Ende Februar sollen die Fällarbeiten abgeschlossen sein.
Historisches Erbe im Fokus
Die Verantwortlichen betonen, dass es nicht um einen Kahlschlag geht, sondern um den Erhalt eines Gesamtkunstwerks. Die Ringstraße soll auch künftig als geschlossene Lindenallee wahrgenommen werden – nur mit jungen, gesunden Bäumen.
Bürgermeister Andreas Pfeiffer erklärt dazu:
„Die hundertjährigen Linden liegen vielen am Herzen. Das ist gut so. Gerade deshalb arbeiten wir im Rathaus intensiv daran, der ältesten Gartenstadt Deutschlands samt ihrem grünen Kunstwerk wieder ein geschlossenes und würdiges Alleebild zu geben. In ein paar Jahren werden wir uns gemeinsam daran erfreuen können.“
Nachpflanzung folgt im Anschluss
Parallel zur Fällung laufen die Vorbereitungen für die Neupflanzung. Die jungen Linden sollen zeitnah in den Boden kommen, damit das Straßenbild möglichst schnell wieder geschlossen wirkt.
Damit verbindet die Stadt zwei Ziele: Sie reagiert auf aktuelle Herausforderungen und sichert zugleich das historische Erscheinungsbild der Gartenstadt.
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Fotos: Andrea Budich/Stadt Senftenberg
























