Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg – VBB – hat neue Zahlen zur Qualität im Regionalverkehr vorgelegt – und die zeigen: Viele Züge kommen zu spät. 2025 wurden nur 84,4 Prozent aller Halte pünktlich erreicht . Als pünktlich gilt ein Zug dabei nur, wenn er mit weniger als fünf Minuten Verspätung ankommt.
Gesamtnetz: Pünktlichkeit unter Druck
Im Vergleich zu früheren Jahren ist die Quote leicht gesunken. Damit bleibt die Lage im gesamten Netz angespannt. Für viele Fahrgäste in Berlin und Brandenburg gehören Verzögerungen inzwischen zum Alltag.
Zuverlässigkeit deutlich höher als Pünktlichkeit
Neben der Pünktlichkeit erfasst der VBB auch die sogenannte Zuverlässigkeit – also den Anteil der tatsächlich gefahrenen Zugkilometer. Hier liegt der Schnitt bei rund über 97% Prozent .
Das bedeutet: Die meisten Züge fallen nicht aus. Sie fahren – kommen aber häufig nicht rechtzeitig an.
Pünktlichkeit RE2 und RE7 in der Lausitz unter dem Netzschnitt
Besonders relevant für Südbrandenburg sind die Linien RE2 und RE7 – und genau hier liegen die Werte deutlich unter dem Durchschnitt. Der Netzschnitt bei der Pünktlichkeit liegt bei 84,4 Prozent
Die Pünktlichkeit RE2 und RE7 in der Lausitz fällt klar ab: Der RE2, kam im Jahresdurchschnitt nur auf 76,9 Prozent pünktliche Halte . Der RE7, der unter anderem Senftenberg mit Berlin verbindet, erreichte lediglich 73,3 Prozent .
Damit ist statistisch gesehen etwa jede vierte Fahrt verspätet.
Pendler in der Lausitz besonders betroffen
Gerade für Berufspendler, Schülerinnen und Schüler sowie Reisende Richtung Hauptstadt haben diese Zahlen spürbare Folgen. Wer regelmäßig auf RE2 oder RE7 angewiesen ist, muss häufiger Zeitpuffer einplanen – trotz grundsätzlich hoher Zuverlässigkeit.
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