Der Apotheken-Notdienst in Brandenburg wird ab dem 1. März 2026 neu organisiert. Ziel der Reform ist es, die Arzneimittelversorgung rund um die Uhr sicherzustellen und gleichzeitig die Apothekenteams zu entlasten. Darauf weist die Landesapothekerkammer Brandenburg hin.
Versorgung bleibt rund um die Uhr gesichert
Auch nach der Umstellung gilt: Apotheken sind nachts, an Wochenenden und an Feiertagen erreichbar. Patientinnen und Patienten können weiterhin dringend benötigte Medikamente erhalten. In Einzelfällen können sich die Wege zur nächsten diensthabenden Apotheke verlängern, die Versorgung bleibt jedoch zuverlässig gewährleistet.
Warum der Notdienst neu organisiert wird
Die Landesapothekerkammer spricht von einer notwendigen Strukturreform. Hintergrund sind steigende Anforderungen, Personalmangel und die hohe Belastung vieler Apothekenteams. Die neue Organisation soll faire Dienste, moderne Abläufe und eine nachhaltige Notdienststruktur ermöglichen.
Entlastung für Apothekenteams
Mit der Neuorganisation sollen Apotheken gleichmäßiger in den Notdienst eingebunden werden. Das sorgt für mehr Planbarkeit und entlastet die Beschäftigten. Gleichzeitig bleibt die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung gesichert.
Wo Ihr den aktuellen Notdienst findet
Die jeweils nächstgelegene diensthabende Apotheke ist weiterhin tagesaktuell online abrufbar. Informationen gibt es auf der Website der Landesapothekerkammer Brandenburg sowie über das bundesweite Apothekenportal aponet.de.
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