Der Energiekonzern LEAG will im Tagebau Welzow-Süd nur noch bis 2030 Kohle fördern. Damit endet der Abbau drei Jahre früher als bisher vorgesehen. Über die Planänderung informiert der Braunkohleausschuss des Landes Brandenburg, dem die LEAG den früheren Ausstieg angezeigt hat.
Tagebau Welzow Süd Ausstieg 2030 bringt klare Einschnitte
Konkret verzichtet die LEAG auf das südliche Restfeld des Tagebaus. Dafür müssen Planungsunterlagen überarbeitet und bestehende Gutachten angepasst werden. Diese Unterlagen soll der Konzern bis April einreichen.
Als Grund nennt die LEAG betriebswirtschaftliche Entscheidungen. Der wachsende Anteil alternativer Energien mache die Braunkohleförderung wirtschaftlich zunehmend unattraktiv.
Trotz des früheren Endes betont die LEAG, dass es keine Änderungen am Revierkonzept gebe. Aus Sicht des Unternehmens bleiben die grundsätzlichen Tagebaulaufzeiten im Revier unverändert.
Straße zwischen Welzow und Spremberg bleibt erhalten
Eine direkte Folge der Entscheidung: Die bestehende Verbindungsstraße zwischen Welzow und Spremberg wird nicht mehr für den Tagebau benötigt und bleibt bestehen. Ein Eingriff in die Infrastruktur ist damit vom Tisch.
























