Bargeldlos parken in Cottbus ist seit dem 1. Januar 2026 Realität: Die Stadt Cottbus/Chóśebuz bewirtschaftet jetzt selbst die Parkplätze am Tierpark, am Sandower Dreieck und in der Parzellenstraße. Für Besucher und Einheimische bringt das spürbare Änderungen – vor allem bei der Bezahlung.
Stadt übernimmt Bewirtschaftung zentraler Parkflächen
Mit der Übernahme steuert die Stadt künftig drei besonders touristisch stark genutzte Stellplätze im Stadtgebiet eigenständig. Ziel ist ein moderneres, verlässlicheres Parkraummanagement an beliebten Ausflugs- und Freizeitorten. Im Laufe des Januars werden die neuen Parkscheinautomaten installiert. Die wichtigste Neuerung: Barzahlung entfällt vollständig. Parkgebühren können ausschließlich kontaktlos bezahlt werden – per EC- oder Kreditkarte, Smartphone oder Smartwatch. Münzen werden an diesen Standorten nicht mehr akzeptiert.
Weniger Störungen, mehr Komfort
Laut Stadtverwaltung sorgt bargeldlos parken in Cottbus für einen deutlich einfacheren Parkvorgang. Nutzer profitieren von schnelleren Abläufen, ohne nach Kleingeld suchen zu müssen. Gleichzeitig steigt die Betriebssicherheit der Automaten: Probleme durch verklemmte Münzen entfallen, ebenso Bargeldfächer als Ziel von Vandalismus oder Diebstahl. Das senkt langfristig Wartungs- und Reparaturkosten.
Die Gebühren richten sich nach der aktuellen Parkgebührenordnung der Stadt. Um Besuchern der umliegenden Sehenswürdigkeiten entgegenzukommen, gelten die Tarife jeweils für volle 24 Stunden:
- Pkw: 5,00 Euro
- Motorräder: 2,50 Euro
- Reisebusse: 15,00 Euro
Bewährtes System aus Branitz
Das bargeldlose Parksystem ist in Cottbus kein Neuland: Auch die Stiftung Fürst Pückler setzt bereits seit Längerem auf diese Technik – etwa am Parkplatz an der Kastanienallee beim Schloss Branitz.

























