Was für ein Comeback! Nach der Niederlage gegen Spitzenreiter Krefeld letzten Freitag zeigen die Lausitzer Füchse zwei Tage später ein echtes Eishockey-Feuerwerk. Beim 5:2-Heimsieg gegen die Kassel Huskies drehen die Blau-Gelben am Sonntag im letzten Drittel auf – und feiern ein emotionales Highlight beim Teddy Bear Toss.
Jubiläum, Leidenschaft und ein besonderer Moment
Vor Spielbeginn wurde Kapitän Clarke Breitkreuz für sein 300. Pflichtspiel im Füchse-Trikot geehrt. Und genau er sollte später zum gefeierten Mann des Abends werden.
Die Partie in der Eisarena Weißwasser begann intensiv, doch nach zwei Dritteln lagen die Gäste mit 0:2 vorn. Trotz Kampfgeist und Chancen fehlte den Füchsen lange das Glück im Abschluss – bis das letzte Drittel kam.
Teddy Bear Toss wird zum Wendepunkt
Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff gelang Breitkreuz der Anschlusstreffer zum 1:2. Hunderte Kuscheltiere flogen aufs Eis – ein emotionaler Moment für Fans und Team. Die Plüschtiere werden traditionell an soziale Einrichtungen gespendet.
Angetrieben von der Stimmung in der Halle spielten die Füchse plötzlich wie entfesselt. Breitkreuz glich in Überzahl zum 2:2 aus, kurz darauf brachte Christopher Theodore sein Team mit dem 3:2 erstmals in Führung.
Fünf Tore in zwanzig Minuten
Die Hausherren ließen nicht locker: Alexis D’Aoust traf ins leere Tor zum 4:2, ehe John Broda kurz vor Schluss den Endstand von 5:2 perfekt machte.
Mit einem unglaublichen Fünf-Tore-Drittel sicherten sich die Lausitzer Füchse nicht nur die Revanche für das Hinspiel, sondern auch drei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs.
Zwei Gesichter an einem Wochenende
Noch am Freitag hatten die Füchse gegen Tabellenführer Krefeld Pinguine mit 2:4 verloren. Trotz zweier Treffer von Lane Scheidl blieb der verdiente Lohn aus. Zwei Tage später dann die Antwort – mit Leidenschaft, Wille und Teamgeist.
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Foto: Thomas Heide

























