„Benno“ Golze vom KSC ASAHI wird mit dem 6. Dan geehrt

Sechster Dan für Benjamin Golze: Lausitzer Judo-Legende geehrt

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Der 6. Dan für Benjamin Golze krönt eine beeindruckende Judo-Laufbahn: Bei den Nordostdeutschen Meisterschaften in Berlin wurde der langjährige Trainer, Kampfrichter und Organisator völlig überraschend mit dem fortgeschrittenen Meistergrad ausgezeichnet. In der Judo-Szene gilt er schon lange als Legende – jetzt ist es auch ganz offiziell.

Würdigung eines besonderen Lebenswerks

Seit mehr als 50 Jahren steht Benjamin „Benno“ Golze auf der Matte – als Sportler, Trainer, Organisator und Kampfrichter. Früh übernahm er Verantwortung: Mit 23 wurde er Trainer, wenig später Bezirksauswahltrainer in der DDR.

Heute leitet er die Außenstelle des KSC ASAHI Calau und bleibt überall dort aktiv, wo Judo gelebt wird – ob bei großen Meisterschaften oder auf kleinen Vereinsturnieren.

Seine besondere Leidenschaft: das Kampfrichterwesen. Mit 25 legte er los, wurde vier Jahre später DDR-Kampfrichter und bestand später die Prüfung zum DJB-A-Kampfrichter. Internationale Einsätze führten ihn zu Europa-Cups und Turnieren in ganz Europa.


Ein Leben für die Matte

Der 6. Dan für Benjamin Golze ist auch eine Anerkennung seiner organisatorischen Arbeit. Über viele Jahre war er eine feste Größe auf Bezirks-, Gruppen- und Bundesebene. Auch international war er regelmäßig als Kampfrichter oder Beobachter im Einsatz.

Zuletzt verantwortete er Tischbesetzungen bei Top-Events wie der U23-Europameisterschaft in Potsdam, den Europacups in Berlin oder den Deutschen Meisterschaften.
Als Organisator prägte er jahrelang den Deutschen Jugendpokal in Senftenberg, den er seit 2015 leitete.

Für sein Engagement wurde er bereits mit dem internationalen Titel „Honorary Continental Referee“ der IJF und EJU geehrt – ein Zeichen seiner besonderen Kompetenz und seines Ansehens.


Emotionale Ehrung in Berlin

Für Benno kam die Auszeichnung völlig überraschend. Als er den 6. Dan in Berlin entgegennahm, war er sichtlich gerührt: „Es war wirklich eine Überraschung, ihr habt alle dicht gehalten!“, sagte er unter Tränen.

Vereine, Landesverband und Judoka aus ganz Brandenburg zollten ihm Respekt. Sein Einsatz, seine Hilfsbereitschaft und seine Leidenschaft für den Sport machen ihn seit Jahrzehnten zu einem Vorbild – weit über Landesgrenzen hinaus.

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Foto: KSC ASAHI Spremberg e.V.

Autor: Redaktion

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