Der Himmel über der Lausitz hat in der vergangenen Nacht das Licht angemacht – zumindest gefühlt. Ein strahlender Supermond hat über der Lausitz und ganz Brandenburg geleuchtet. Er kam der Erde dabei ungewöhnlich nah: nur rund 356.800 Kilometer entfernt – das sind fast 40.000 Kilometer weniger als sonst.
Näher, heller, magischer
Wenn der Mond seinem erdnächsten Punkt – dem Perigäum – so nah kommt, wirkt er besonders groß und hell. Etwa 30 Prozent heller und 14 Prozent größer als ein normaler Vollmond erschien er diesmal am Himmel. Für alle, die gestern Abend ab 17 Uhr nach oben geschaut haben, war das Spektakel deutlich zu sehen: Ein leuchtender Ball, der in warmen Orange- und Rottönen über den Feldern der Lausitz aufstieg.
Ein Himmelsschauspiel mit Täuschungseffekt
Doch der scheinbar riesige Mond täuscht ein wenig: Die sogenannte Mondtäuschung lässt ihn beim Aufgang über dem Horizont noch größer erscheinen, als er tatsächlich ist. Ein Effekt, der seit Jahrhunderten fasziniert. Egal ob Hobbyfotograf, Spaziergänger oder Astronomie-Fan – kaum jemand konnte sich dem Zauber dieses Moments entziehen.



Lausitzer Blick in die Sterne
Das beeindruckende Foto des Supermonds über Kolkwitz im Landkreis Spree-Neiße hat Fotograf Luca Woitow eingefangen – genau im richtigen Moment. Solche Aufnahmen zeigen: Auch in der Lausitz lässt sich Astronomie hautnah erleben.
Der nächste Supermond kommt bestimmt
Wer das Schauspiel verpasst hat, muss sich gedulden. Der nächste Supermond wird erst im kommenden Jahr wieder zu sehen sein. Bis dahin lohnt es sich, bei klaren Nächten öfter mal den Blick in den Himmel zu richten – es gibt immer etwas zu entdecken.
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Fotos: Luca Woitow

























