Brandenburg investiert fünf Millionen Euro in Wasser, Natur und Klimaschutz. Mit dem neuen Aktionsprogramm Wasserhaushalt PLUS werden Gewässer stabilisiert, Wasser besser in der Landschaft gehalten und die Region widerstandsfähiger gegen Trockenheit gemacht. Davon profitiert auch die Lausitz direkt.
Das Programm kommt von der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg und richtet sich vor allem an Gewässerunterhaltungsverbände sowie an Landkreise, Städte und Gemeinden.
Wasserhaushalt PLUS stärkt Wasserrückhalt
Mit Wasserhaushalt PLUS werden konkrete Maßnahmen gefördert, die Wasser länger in der Landschaft halten. Dazu gehören das Instandsetzen maroder Stauanlagen, das Entfernen von Uferbefestigungen, mehr Raum für Bäche und Flüsse sowie der Einbau von Totholz und Strukturelementen.
Auch das Entfernen von Verrohrungen und gewässerbegleitende Pflanzungen gehören zum Programm. Ziel ist es, die Naturnähe von Fließgewässern zu verbessern und Grundwasser besser zu speichern.
Kommunen und Verbände im Fokus
Im Mittelpunkt von Wasserhaushalt PLUS stehen die Gewässerunterhaltungsverbände. Sie können Maßnahmen direkt im Rahmen der laufenden Gewässerpflege umsetzen. Auch Kommunen, Landkreise und Städte können Förderanträge stellen und eigene Projekte realisieren.
Ein großer Vorteil: Die Förderung kann bis zu 100 Prozent der Kosten abdecken.
Eigenanteile öffnen den Weg zu weiteren Fördermitteln
Ein wichtiger Baustein von Wasserhaushalt PLUS ist die Finanzierung von Eigenanteilen. Damit wird der Zugang zu weiteren Landes- und Bundesprogrammen möglich, zum Beispiel zum Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz.
So können auch größere Vorhaben umgesetzt werden, die bisher oft an fehlenden Eigenmitteln gescheitert sind.
Schnelle Wirkung statt langer Bürokratie
Das Programm setzt auf weniger Bürokratie und schnelle Umsetzung. Viele Projekte lassen sich kurzfristig starten und zeigen zügig Wirkung für Natur, Wasserhaushalt und Landschaft.
Die Mittel stammen aus Ersatzzahlungen, etwa durch Bodenversiegelung oder technische Bauprojekte, und fließen gezielt in die Regionen zurück, in denen die Eingriffe entstanden sind.
Alle aktuellen Infos findet Ihr auf radiocottbus.de und im Programm von Radio Cottbus.
























